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Archiv für die 'Allgemeines' Kategorie

Weinprobe mit dem Weingut Gebrüder Bertram am 22.01.2016

Erstellt von Dieter am 1. März 2016

Produkte aus der Region sind angesagt ! Da konnten wir uns natürlich nicht ausschließen und haben für 2016 als deutsches Jahresthema die Anbaugebiete Ahr und Mittelrhein gewählt. (allerdings wäre diese Entscheidung auch sonst so gefallen denn beide Gebiete waren schon länger nicht mehr unser Jahresthema.)

So starteten wir die erste Probe des Jahres fast vor unserer Haustür mit der Ahr, und dem Weingut Gebrüder Bertram. Es ist 4.8 ha groß, von denen 3,1 ha im Ertrag stehen. Damit gehört es zu den kleineren Newcomer-Weingütern.
2005 wurde das Weingut vom Vater Reinhold auf die beiden Söhne Markus und Christian übertragen.
Danach wurde das Weingut kräftig umstrukturiert. Statt von jeder Lage alle Qualitätsstufen in allen Süßegraden etc. zu offerieren, wurde das Sortiment auf 13 Weine reduziert. Das war etwas zu viel, inzwischen ist die Anzahl wieder auf 17 Weine gestiegen. Das Sortiment besteht aus der Basis-Linie, der Premium-Linie und den Lagenweinen.
Auch an der Ahr hat sich die Nachfrage verändert. Wurde früher fast nur Rotwein gekauft, so wird jetzt in den warmen Monaten verstärkt nach Weißweinen und Roséweinen gefragt. Daher hat das Weingut seinen Rebsorten-Spiegel angepasst. Z.Z. werden 65% Rotweine und 35% Weiß- und Roseweine erzeugt. Bereits 2011 kam der Grauburgunder  als erster Weißwein in den Ertrag, inzwischen sind auch Riesling und Weißburgunder  dazugekommen.
Trotz der knappen Rebflächen an der Ahr konnte das Weingut seine Weinberge erweitern, da der Regierungsbunker stillgelegt worden ist und so Flächen, die z.B. Lüftungseinrichtungen gebraucht worden waren, an Winzer verkauft werden konnten. 2003/4 hat das Weingut dort Gelände erworben. Da aber ersatzweise Ausgleichsflächen für die nun andere Nutzung geschaffen werden mussten, 1,6 ha Wald gerodet und als Weinbergsfläche neu gestaltet werden musste, konnten erst ab 2013 Reben neu gepflanzt werden.

Unser erster Wein war ein 2013’er Riesling aus der Basis-Linie, der mit Rein­zuchthefe im Edelstahl vergoren und dann im Januar des Folgejahres abgefüllt worden war. Er präsentierte sich mit gemäßigtem Alkohol (11%) und war inter­national trocken, hatte aber eine breite Frucht und eine deutliche Säure.

Unser zweiter Wein war ein 2013’er Weissburgunder. Der Ausbau erfolgte hier in Edelstahl und in Holz, wodurch der Wein etwas runder und cremiger wurde. Jahrgangsbedingt besaß er eine leichte Hefe-Note.

Mit zwei Roséweinen setzen wir die Probe fort. Der 2014’er Spätburgunder Blanc de Noir wurde durch ca. 15%igen Saftabzug bei den Rotweinen und bei der ersten Pressung bei den Rosé-Weinen gewonnen. (Die 2. und 3. Pressung geht dann in die Rosé-Weine.)
Der Ausbau erfolgte wieder im Edelstahl ohne Säureabbau. So zeigte er sich fruchtig mit einer kräftigen Säure.
Der vierte Wein, ein 2014’er Spätburgunder Weißherbst, halbtrocken aus der 2. und 3. Pressung war ebenfalls recht frisch und fruchtig, aber vielen missfiel die höhere Restsüße und deshalb wurde Wein schwächer als sein Vorgänger bewertet.

Von nun an probierten wir nur noch Rotweine. Den Anfang machte der 2014’er Spätburgunder halbtrocken aus der Basis-Serie, der nach traditioneller Weise eine Maischegärung bei 14 – 21° und dann 9 Monate Ausbau im Fuderfass (1000 l) erfuhr. Dabei ist ein ordentlicher, etwas kantiger Spätburgunder mit mehr Restsüße herausgekommen. Auch hier störten sich die Verkoster an der etwas dienlichen Süße.

Der 2012’er Pinot Noir stellte dagegen den eher internationalen Ausbau dar. Nach der Maischegärung kamen etwa 10% in 2 bis 3-jährige Barriques. Vor der Füllung hatte der Wein noch eine kleine Dosage an Süßreserve erhalten, um Kanten und Ecken ein wenig zu glätten. Da diese Dosage sehr dezent war und nicht als schmeckbare Restsüße auffiel, wurde er deutlich besser gewertet: ein sauberer, fruchtiger und klarer Spätburgunder mit einem guten Trinkfluss. Sicher haben auch die zwei Jahre mehr Reife zu seiner besseren Bewertung  geholfen.

Aber es ging noch besser. Der 2014’er Spätburgunder „Nova“ hatte eine Maischegärung mit Zugabe von Trockeneis erfahren, was zu einer leichten Mazeration Carbonique und damit zu einem fruchtigeren Wein geführt hat. Neun Monate Ausbau im 3-jährigen Barriques folgten. So bekamen wir einen Wein mit festerem, reifen Tannin, dezentem Holzton und leichter Cassis-Frucht. Das war den Anwesenden fast einen Punkt mehr in der Punktung als bei den Vorgängern wert.

Neben den reinsortigen Spätburgunder-Weinen hat das Weingut auch ein Cuvee im Programm, das 2012’er Cuvee „Fü Pläsir“ (für nicht Rheinländer heißt das „Für Spaß“) Es besteht zu 85% aus Spätburgunder, 10% Regent und 5% Dacapo (eine Neuzüchtung aus Deckrot x Portugieser). Der Anteil an Dacapo gibt dem Wein eine frischere Säure. Nach dem Verschneiden der drei Komponenten lag der Wein noch 17 Monate im Fass. Herausgekommen ist ein fruchtiger, trinkfreudiger Wein, der die Wertung seines Vorgängers nur knapp verfehlte.

Ein Frühburgunder durfte für ein Ahr-Weingut natürlich nicht fehlen. 25 a sind im Anbau. Der 2014’er Dernauer Pfarrberg war nach 14-tägiger Maischegärung in neuen und gebrauchten Barriques ausgebaut worden. Leider hat das Wetter in 2014 den Frühburgunder dann doch negativ beeinflusst. Viel Regen während der Reifezeit mit entsprechender Fäulnis und dazu Schäden durch die Kirschessigfliege, Wespen und Vögel. So blieb für den Winzer nur die Wahl zwischen Skylla und Charybdis, entweder Ertrag einfahren mit grünen, unreifen Trauben, aus den nie mehr ein guter Wein entsteht oder unter deutlichen Ertagseinbußen halbwegs reife und gesunde Trauben zu ernten, um daraus noch einen ordentlichen Wein zu erzeugen. So zeigte der Wein doch noch mehr Holz und ein herbes Tannin und deshalb konnte er nicht an die beiden Vorgänger herankommen.

Mit dem zehnten Wein stiegen wir in das Segment der Topweine ein. Der 2011’er  Spätburgunder „Nova R“ war mit 113 – 117°Oechsle in Beerenauslese-Qualität geerntet worden. Nach der Maischgärung erfolgte ein 17 monatiger Ausbau in 2- und 3-jährigen Barriques. Es wurde dafür Allier-Eiche gewählt, um dem Wein nicht zu harte Holznoten mitzugeben. Der hohe Alkoholgehalt von 15% war recht gut eingebunden und eine frische Säure hielt den Wein schlank. Durch die längere Reife war auch das Tannin weicher geworden, sodass er sich uns als ein toller Wein präsentierte. Die nächsten beiden Weine waren ein Duell der Top-Lagen. Bei einer Flubereinigung war der untere Teil des Dernauer Hardtbergs in Pfarrwingert umbenannt worden. Die beiden Lagen liegen direkt nebeneinander mit Schiefer und Grauwacke als Boden und auch die Bearbeitung der Weinberge ist vergleichbar. Bei etwas höherem Anschnitt werden nach der Blüte die Trauben halbiert und eine eventuell vorhandene Schulter mit entfernt. Dadurch entstehen deutlich lockerbeerigere Trauben, die länger reifen können, da sie nicht so fäulnisempfindlich sind. Nun zu den beiden Weinen:

Der 2012’er Dernauer Hardtberg präsentierte sich als dichter, fruchtiger, viel­schichtiger Spätburgunder mit reifem, festem Tannin. Das gefiel und er wurde noch etwas besser als der „Nova R“ bewertet.

Mit dem 2012’er Dernauer Pfarrwingert ging es dann noch höher in der Qualität, noch dichter und komplexer. Auch wenn sich der Wein noch etwas kantig zeigte, war das der krönende Abschluss des Abends.

Markus Bertram hat uns einen repräsentativen Querschnitt über die Weine des Weinguts gegeben, vom Basis-Brot & Butter-Wein bis zu den Toppweinen aus den beiden Dernauer Spitzenlagen. Dafür möchten wir uns bei ihm herzlich bedanken.

Verfasser: Dieter

2016_01_Gebrüder Bertram Probenergebnis

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Weinprobe Rote Cuvees aus Südafrika am 17.12.2015

Erstellt von Dieter am 1. März 2016

Eine Verkostung mit Rotwein-Cuvees aus Südafrika beendete unser diesjähriges Probenprogramm. Diesmal wurde es schwierig, eine nachvollziehbare Reihenfolge für die Weine zu finden, da die Südafrikaner sich bei den Cuvees recht kreativ zeigten und auch an keine Vorgaben der Zusammensetzung gebunden sind, wie z.B. bei französischen oder italienischen Appellationen. Nach einigen Überlegungen ergab sich dann eine Probenfolge die mit Bordeaux-Cuvees (aus Cabernet Sauvignon, Merlot und anderen Bordeaux-Rebsorten begann und sich dann mit den Rhone-Cuvees aus Grenache, Syrah, Mourvedre und anderen Mittelmeer-Rebsorten fortsetzte.

Den Anfang machte das 2009’er Cabernet Sauvignon-Merlot Cuvee vom Weingut Dornier aus Stellenbosch. Es war ein ordentlicher, sauberer Wein, der eine weiche, aber auch etwas breitere Frucht hatte und bereits eine leichte Reife zeigte.

Mit dem 2012  Warwick Estate, „First Lady“ folgte eine ungewöhnliche Rebsorten-Kombination aus Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Der Wein hatte eine kühlere Frucht und war aufgrund seiner Jugend noch sehr hart im Tannin. An der Luft wurde er dann weicher, aber das reichte nicht, ihm eine bessere Bewertung zu verschaffen. So wurde er das „Kellerkind“ der Probe.

Die Nummer 3, der 2009’er Klein Constantia „Marlbrock“ war dann von der Zusammensetzung mit Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot und Petit Verdot schon eher ein Bordeaux-Cuvee  Der Wein präsentierte sich recht dichte, mit festem Tannin und leichter Reife.

Auch der 2009’er Stony Brook „The Max“ war ein gewohntes Bordeaux-Cuvee aus Cabernet Sauvignon und Merlot mit kleinen Anteilen von Petit Verdot und Malbec. Insgesamt zeichnete sich dieser Wein durch eine festere, straffere Struktur aus und wurde deshalb einen halben Punkt höher bewertet.

Der 2005’er Grangehurst Cabernet Sauvignon-Merlot lag auf einem leicht höheren Niveau, der Wein war aber trotz 4 Jahren mehr Reife noch immer etwas kantig. Zusätzlich hatte er eine leichte Bretanomyces-Note (Geruch nach Pferdeschweiß oder Pferdesattel)

In fast gleicher Güte zeigte sich der 2012’er Nitida, „Caligraphy“, ein Merlot-geprägter Wein mit Anteilen an Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Petit Verdot. Aufgrund seiner Jugend war er noch kantig, aber der hohe Merlot-Anteil hatte ihn auch schon etwas weicher und umgänglicher gemacht.

Der letzte Wein der Bordeaux-Cuvees war dann der 2011’er Beau Constantia „Aidan“, ein Cuvee aus Malbec, Merlot, Petit Verdot und Cabernet Sauvignon, der sich dicht und mit fester Struktur präsentierte. Für einen 2011’er Wein war er schon recht reif und zugänglich Das bescherte ihm die beste Bewertung der Bordeaux-Cuvees.

Der 2013’er Van Loveren Cabernet-Shiraz „Blackberry“ brachte dann den Übergang zu den Rhone-Cuvees. Leider hatten wir hier einen Wein vor uns mit grünem, adstringierendem Tannin und Holznoten, die von einer Aromatisierung im Stahltank mit Holzlatten (Stave-Verfahren) stammten. Es war mehr oder weniger nur ein  einfacher „Reparatur- oder Übergangswein“

Das erste echte Rhone-Cuvee, der 2011’er Shiraz-Mourvedre-Viognier aus der Serie „Vineyard Selection“ vom Weingut Kleine Zalze wusste dann deutlich besser zu gefallen.

Es folgte der 2013’er Eikendal „Charisma“, ein recht exotisches Cuvee aus Syrah, Petit Verdot und Sangiovese. Durch seine Jugend war der Wein noch sehr herb und adstringierend und strahlte trotz seines Namens nicht viel Charisma aus.

Mit dem 2010’er Guardian Peak „SGM“ hatten wir wieder ein typisches Rhone-Cuvee vor uns. Wie der Name SGM schon andeutet, besteht das Cuvee aus Syrah, Grenache und Mourvedre. Es wirkte noch etwas kantig, besaß aber eine dichtere Struktur und war in sich sehr stimmig. Wenn nicht noch ein letzter Wein in der Probe gefolgt wäre, hätten wir den bestbewerteten Wein des Abends gehabt.

So musste dieser Wein sich knapp dem 2011’er Radford Dale „Black Rock“ geschlagen geben, der ebenfalls ein typisches Südfrankreich-Cuvee war, diesmal aus Carignan, Cinsault, Mourvedre und Syrah. Er war recht weich und rund, aber auch etwas gefällig und „weichgespült“. Im Hintergrund war eine Spur Bretanomyces zu erkennen, was für viele Weingüter in Südafrika noch immer charakteristisch ist. So wurde der Wein mit seiner weichen, süßen Art zum besten Wein des Abends gekürt. Dass die Einzelwertungen stärker voneinander abwichen als beim Vorgänger, zeigte allerdings dass er nicht für alle der beste Wein war. .

Im Verlauf dieser Probe hatten wir nur eine kleine Auswahl an Rotwein-Cuvees verkosten können, die uns nach den Weißweinen und den reinsortigen Rotweinen hoffentlich einen kleinen Einblick in die Vielfalt der südafrikanischen Weine gegeben haben.

Verfasser : Dieter

 

Angaben zu den Weingütern:
(die Angaben zur Weingutsgröße und –Produktion sind bereits etwas älter und können daher schon überholt sein)

1.         Dornier Wines aus dem Anbaugebiet Stellenbosch wurde 2002 gegründet von Christoph Dornier (als Maler ein musisch veranlagter Abkömmling aus der eher technisch geprägten Flugzeugbauer-Dynastie Dornier). Die Produktion beträgt ca. 120.000 Flaschen, 85% Rotweine, 15% Weißweine. Die Reben stehen auf stark verwittertem den roten und gelben Granit, Tukulu (gelb) und Oakleaf (rot) Böden. in einer Höhe von 100 bis 200 Meter über dem Meeresspiegel.

2.         Warwick Estate, 1964 gegründet. Besitzer ist die Fam. Ratcliff. Das Gut verfügt über eine Anbaufläche von 56 Hektar und produziert ca. 145.000 Flaschen, 85% Rotweine, 15% Weißweine

3.         Klein Constantia, aus dem Anbaugebiet Constantia wurde 1823 gegründet. Eigentümer sind seit 1980 Fuggie & Lowell Jooste. Auf ca. 150 ha werden etwa  480.000  produziert. Klein Constantia liegt auf einer schmalen Halbinsel, die in den südatlantischen Ozean hineinragt, lediglich ca. 20 km von Kapstadt entfernt. Die Reben stehen auf Granitverwitterungsgestein

4.         Stony Brook aus dem Anbaugebiet Franchhoek wurde 1995 gegründet. Die Besitzer sind Nigel und Joy McNaught. Es werden ca. 66.000 Flaschen, 60% Rotweine, 40% Weißweine produziert

5.         Das Weingut Grangehurst aus dem Anbaugebiet Stellenbosch wurde 1992 gegründet. Der Eigentümer ist Jeremy Walker Es werden auf 13 ha ca. 42.000 Flaschen, zu 100% Rotweine produziert

6.         Das Weingut Nitida aus dem Anbaugebiet Durbanville wurde 1992 von der Familie Veller gegründet- Auf 15 ha werden etwas 80.0000 Flaschen,  45% Rotweine 55% Weißweine produziert.

7.         Das Weingut Beau Constantia aus dem Anbaugebiet Constantia wurde 2002 gegründet. Das Gut ist 22 ha groß, von denen 11,5 ha mit Reben bepflanzt sind. Höhe etwas 350 m über dem Meeresspiegel. Besitzer sind Pierre und Cecily Du Preez

8.         Van Loveren, Das Weingut aus dem Anbaugebiet Robertson im Breedetal wurde 1937 als Teil einer größeren Farm gegründet. 1963 wurde ein neuer Keller gebaut, bis 1980 wurde der Wein komplett lose verkauft. Auf 220 ha wird Wein angebaut. Alter der Reben: 10 Jahre , Böden: Sandstein; Karoo, Erziehungssystem: Drahtrahmen, Tröpfchenbewässerung

9.         Weingut Kleine Zalze aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Das Gut wurde schon 1695 gegründet, aber erst seit 1997 wird auf ca. 100 ha Wein produziert. Zusätzlich zum Weingut wird auch noch ein Ferien-Ressort mit Hotel, Ferienwohnungen und Golfplatz betrieben.

10.      Weingut Eikendal aus dem Anbaugebiet Stellenbosch  Das Gut wurde 1981 gegründet und produziert auf 65 ha ca. 420.000 Flaschen, 65% Rotweine 35% Weißweine
Die Weinberge liegen ca. 170m über dem Meeresspiegel. Die Böden bestehen aus „Koffieklip“ Boden mit einer 1 m dicken Tonschicht. Die Reben sind zwischen 10 -12 Jahre alt und werden bewässert

11.      Weingut Guardian Peak aus dem Anbaugebiet Stellenbosch. Das Gut wurde 1998 gegründet und produziert ca. 420.000 Flaschen  zu 100% Rotwein.
Guardian Peak ist eine 1998 vom Weingut Rust en Vrede geschaffene Weinlinie

12.      Winery of Good Hope mit der Produktlinie Radford Dale aus dem Anbaugebiet Swartland wurde 1998 gegründet Die Trauben stammen von alten „bushvine“-Weinbergen auf Granitformationen verstreut in Swartland. Hier wachsen die Reben ohne Stützen o.ä. über den Boden. Die Cinsault und Carignan Reben sind ca. 40 Jahre alt, die Syrah Reben durchschnittlich etwa 20 Jahre.

2015_12_Probenergebnis_Rotweincuvees aus Südafrika

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Jahresprogramm 2016

Erstellt von Dieter am 18. Dezember 2015

Schwerpunkt  2016: Ahr und Mittelrhein; Italien

Stand: 17.12.2015

N=Normalveranstaltung, S=Sonderveranstaltung (Kostenbeitrag)

Datum    Thema
21.01.2016 N Weingut Bertram
Die Brüder Christian und Markus Bertram haben das Weingut 2005 über­nommen und den Betrieb auf inzwischen etwas über vier Hektar ver­größert. Der Gault Millau honoriert die Qualität mit einer Traube. Markus Bertram wird uns das Weingut vorstellen.
25.02.2016 N Mitgliederversammlung ohne Wahlen
Nur für Mitglieder
Damit es nicht zu trocken wird, mit Weinen von der Ahr und vom Mittelrhein
17.03.2016 N Weingut Kriechel
Das Weingut ist das flächenmäßig größte mit 24,5 ha und einer Produktion von ca. 350.000 Flaschen. Trotz dieser Menge bemüht man sich um hohe Qualität. So wurde Peter Kriechel zum besten Jungwinzer der Ahr gewählt. Der Gault Millau vergibt 2 Trauben an das Weingut.
07.04.2016 N Die Gipfelstürmer vom Mittelrhein
4 Junge Winzer zwischen dem Mäuseturm und dem Siebengebirge haben sich zusammen gefunden, um die Vielfalt der malerischen Landschaft, des Bodens, der Weine und der Persönlichkeiten, die dahinter stehen, zu repräsentieren und gemeinsam etwas zu bewegen. Thomas Phillips wird uns die Winzer und ihre Weine vorstellen.
19.05.2016 N Weingut Matthias Müller
Der einzige Winzer am Mittelrhein, dem der Gault Millau 4 Trauben zubilligt, wird uns persönlich besuchen und seine Weine vorstellen.
11.06.2016 S Weinreise an die Ahr               Terminänderung !
Die Tagesreise an die Ahr wird voraussichtlich auf den 22.10.2016 verschoben. Vorgesehen sind der Besuch beim Weingut Burggarten, dem Weingut H.J.Kreuzbergund eine Führung durch den ehemaligen Regierungsbunker.
02.06.2016 N Mittelrhein-Riesling-Charta
Mit dieser Charta verpflichten sich die Winzer zu einheitlichen Qualitätsrichtlinien. Sieben Kriterien beschreiben, was einen echten Riesling vom Mittelrhein ausmacht. Heinz Uwe Fetz und Toni Lorenz werden uns die Prinzipien anhand der Weine erläutern.
07.07.2016 N Weine aus dem  Aosta-Tal
Das Aosta-Tal ist mit ca. 500 ha das kleinste italienische Weinbaugebiet, wo unter teilweise extremen Bedingungen Weinbau betrieben wird. Hier werden noch viele autochthone Rebsorten angepflanzt und der Weinbau geht bis etwa 1150 m Höhe.

 

 


Datum 
  Thema
18.08.2016 N Technik-Probe Ökologischer Weinbau
Mit Randolf Kauer haben wir einen Fachmann für dieses Thema, der sich sowohl theoretisch wie praktisch damit auskennt, denn er ist Dozent für ökologischen Weinbau an der Universität Geisenheim und praktizierender Winzer am Mittelrhein.
15.09.2016 N Süditalien mit Apulien und Basilikata
Die beiden Gebiet liegen im äußersten Südosten Italiens, aber während Apulien über 100.000 ha hat und viel Massenweine produziert, ist die Basilikata nur 10.000 ha groß und produziert mit dem Aglianico di Vulture schon länger sehr gute Weine. Wir wollen beide Gebiete vergleichen und auch untersuchen, wieweit die Weine Apuliens an Qualität gewonnen haben.
27.10.2016 N Süditalien mit Kalabrien und Kampanien
Noch vor 100 Jahren lieferte Kalabrien gute Verschnittweine und der Cirò war einer der bekanntesten Weine der Region. Misswirtschaft, Korruption und Armut führten zum Niedergang, aber inzwischen scheint es wieder bergauf zu gehen. Wir wollen uns einen Überblick über die neue  Weinqualität verschaffen.
17.11.2016 N Weingut Maibachfarm
1998 wurde das Weingut gegründet und ist bis heute eines der wenigen Bio-Weingüter an der Ahr. Nach heftigen Turbulenzen und gerichtlichen Auseinandersetzungen mit dem ehemaligen Verwalter scheint jetzt wieder Ruhe eingekehrt zu sein. Alexander Weber als neuer Betriebsleiter hat wieder eine sehr gute Kollektion 2014 vorgestellt und wird uns daraus Weine präsentieren.
? 11.2016 S Weihnachtsessen
Termin und Ort wird noch von einem Orgateam festgelegt.
15.12.2016 N Süditalien mit Sizilien
Sizilien ist zwar Italiens größtes Weinbaugebiet, aber bis ca. 1990 war Sizilien international nur für den Süßwein Marsalla bekannt. Ein Großteil der Produktion wurde nur im Fass oder im Tankcontainer zu Verschnittzwecken außerhalb von Sizilien verkauft. Durch engagierte Winzer hat sich das geändert und wir wollen selbst erleben, wie groß die Fortschritte sind.

 

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Herzlich Willkommen auf unserer Website

Erstellt von webmaster am 29. Dezember 2008

Die Ziele der Bruderschaft

  • Vermehrung des Wissens um den Wein
  • Pflege und Förderung der Weinkultur
  • Eintreten für die Ehrlichkeit und Sauberkeit des Weins
  • Mittler zwischen Produzent und Konsument
  • Einsatz für den deutschen Wein in den angrenzenden Ländern
  • Pflege der freundschaftlichen Beziehungen zu anderen Weinbruderschaften

Schnupperangebot für Weinfreunde

Sollten Sie mehr über uns wissen wollen, dann haben Sie die Möglichkeit, bei einer unserer nächsten Veranstaltungen einen der „3 Schnupperplätze für Nichtmitglieder“ (Kostenbeitrag: 24 Euro) zu belegen. Unser Angebot richtet sich an alle Damen und Herren über 18 Jahre. Anmeldungen bitte über unser Kontaktformular auf der Seite „Kontakt„. Bitte nennen Sie uns Ihren Namen, wie wir Sie erreichen können und die Veranstaltung (ausgenommen Sonderveranstaltungen) an der Sie teilnehmen wollen. Wir freuen uns auf Sie.

Unsere Website

Unsere neue Website ist intuitiver und interaktiver. Sie können sich zukünftig wieder in unser Gästebuch eintragen und darüberhinaus jeden Probenbericht kommentieren.  Hierfür finden Sie unter jedem Artikel ein Formular.

Auf der rechten Seite finden Sie unseren Terminkalender mit allen anstehenden Veranstaltungen der Weinbruderschaft. Klicken Sie auf einen Termin, erhalten Sie mehr Informationen. Über die linken Seite finden Sie Zugriff auf alle aktuellen und älteren Probenberichte, aktuelle Kommentierungen sowie eine Suchfunktion.

Daneben erfahren Sie auf den unterschiedlichen Seiten mehr über uns, die Aktivitäten der letzten Jahre und das Thema Wein im Internet. Natürlich steht der Mitgliederbereich nur den Mitgliedern unseres Freundeskreis zur Verfügung.

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