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Chronik 2013

Erstellt von Dieter am Mittwoch 25. Dezember 2013

Schwerpunktthemen: die Pfalz und Österreich
Es ist wieder Zeit für den jährlichen Rückblick…….

24. Januar

Mit Weinen der Weingüter Dr. Heger, Fischer und des Weinhauses Heger starteten wir in das neue Jahr 2013 – und die Messlatte wurde gleich sehr hoch gesteckt! „Das fängt ja gut an!”, hier  im wahrsten Sinne. Eine Probe als Fortsetzung der an gleicher Stelle von Joachim Heger präsentierten Probe mit badischen Silvanern. Einziger Reibungspunkt dieser Probe: der 2011er Fischer Sauvignon Blanc trocken Barrique. Zwei Fraktionen -Holz und Stahl- trafen aufeinander – und vertrugen sich – dank eines gut aufgelegten und kompetenten Kellermeisters Markus Mleineck.
21. Februar

Jahreshauptversammlung 2013 mit Nachtragswahl. Das Ausscheiden von Carla Beyer aus dem engeren Vorstand machte die Wahl eines/einer neuen zweiten Stellvertreters/Vertreterin des Vorsitzenden erforderlich. Die Wahl fiel auf Werner C. Barth, der sich bis dahin schon als Vorstandsbeirat zum Thema Satzungsänderung stark eingebracht hatte, so dass das Wahlergebnis nicht weiter überraschte. Ansonsten: „business as usual”
14. März

Ein weiterer Höhepunkt des Jahresprogramms ereilte uns mit dem Besuch des Betriebsleiters vom Weingut von Winning, Stephan Attmann. Der ist ja einfach nicht zu bremsen, nicht nur was sein Engagement im Betrieb betrifft, sondern auch beim Vortrag. Mit Leidenschaft vermittelte er uns sein Bild der Weinwelt, wie sie ihm vor Augen schwebt. Das begeisterte und wurde durch die herausragenden Weine auch noch untermauert. Eine Super-Probe!
11. April

Technikprobe: „Hefe ist nicht gleich Hefe”. Anstrengend, aber lehrreich und gut rübergebracht durch Projektleiter Achim Rosch vom Steillagenzentrum in Bernkastel-Kues. Andächtiges Schweigen beim konzentrierten Zuhören mit vielen daran anschließenden Überraschungen beim Verkostung der Weine aus unterschiedlichen Hefeanwendungen bescherten uns eine ganz besonders interessante Probe.
16. Mai

Im Mai besuchte uns eine -zumindest für viele von uns- Neuentdeckung: das Weingut Karlheinz Becker aus Heuchelheim-Klingen. Herr Becker überraschte uns mit außerordentlichen Weißweinen, vor allem mit herrlichem Silvaner, den Burgundersorten und seinen von unterschiedlichen Böden und Jahrgängen geprägten Rieslingen. Ein hoch interessanter Querschnitt durch seine Angebotspalette – zu animierenden Preisen! Diesen Namen wird man sich merken müssen.
13. Juni

Weingut Wageck-Pfaffmann aus Bissersheim, vertreten durch Thomas Pfaffmann, hatte ebenfalls eine Überraschung im Gepäck: neben den hervorragenden Weißweinen seines Hauses bescherte er uns einen Portugieser HW 31 aus einer anderen Welt! So kann Portugieser auch schmecken, man muß sich nur kümmern! Nicht nur mit diesem Wein hat das Weingut einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
27.-30. Juni

Unsere diesjährige Weintour nach Deidesheim und Forst war -vor allem wegen der Auswahl der besuchten Weingüter- ein besonderes Highlight: Bürklin-Wolf, Bassermann Jordan, Weingut von Winning, Mosbacher, Acham-Magin und Spindler. Wer damit nicht zufrieden war, ist selbst Schuld.  und wer meint, dass wir noch mehr hätten herausholen können, dem erwidern wir: in der Beschränkung zeigt sich der Meister! Nochmals herzlichen Dank an Weinbruder Wilfried Schmitz für die Organisation dieser tollen Tour unter bester Stimmung in der Truppe!
11. Juli

Der nächste Vertreter der Pfalz kam aus Freinsheim, das Weingut Rings. Unter schlechtem Vorzeichen –Andreas Rings war erkrankt, Steffen Rings ausgebucht- verpasste uns Antonia Platz eine Probe, die sich gewaschen hatte. Von einem Höhepunkt (2009er Sekt Pinot Brut) über den nächsten (2012er Riesling Ungsteiner Nussriegel) bis hin zum letzten Höhepunkt (2011er „Das kleine Kreuz” mit Bordeauxtypizität) war alles vom Feinsten. Aber auch die Weine zwischen den Höhepunkten brauchten sich nicht zu verstecken. Beachtlich!
13. August

Übersichtsprobe der „Südpfalz-Connexion” mit Volker Gies (Weingut Gies-Düppel) und Klaus Scheu (Weinhof Scheu). Sie präsentierten exemplarisch nicht nur ihre eigenen Weine, sondern auch diejenigen der übrigen Mitglieder dieser Vereinigung, die Weingüter Siener, Leiner und Kranz. Am Ende stand das beeindruckende Ergebnis aus dem gemeinsamen Projekt dieser Vereinigung, nämlich ein 2009er Gräfenhauser,Spätburgunder, die Wiederbelebung einer alten Legende. Es lohnt sich, die Details im entsprechenden Probenbericht auf unserer Homepage nachzulesen!.
12. September

Auweia….Sauvignon-Blanc-Blindprobe international, wieder einmal das Thema: „Artisten in der Zirkuskuppel, ratlos”! Aber Spaß macht es immer wieder und das nicht zu knapp. Wir lassen uns nicht entmutigen und werden an unseren Erfahrungen und Sinnesspeicherungen arbeiten bis zum Perfektionismus…glaub ich! (PS: Mal ehrlich: der 2007er „Tafelwein” der Domaine des Maisons Brûlées war in Wirklichkeit gar kein Wein, oder……??  😉 )
10. Oktober

Unter Berücksichtigung unseres zweiten Schwerpunktthemas in 2013, nämlich Österreich, widmeten wir uns, geführt von unserem Bruderschaftsmeister Dr. Dieter Ockelmann, den Grünen Veltlinern aus der Donauregion. Die Reise begann im Weinviertel und ging über den Wagram, das Traisental, Kamptal, Kremstal hinunter in die Wachau mit ihrer dreistufigen Klassifikation, Steinfeder, Federspiel und Smaragd. Insgesamt belegte diese Probe durch die Vielfältigkeit der verkosteten Weine, warum der Grüne Veltliner als die weiße Rebsorte Österreichs gilt.
14. November

Die steirische Weißweinszene folgte im November, ebenfalls präsentiert von unserem Bruderschaftsmeister. Es wurde unseren Geschmacksnerven ganz schön viel abverlangt, denn letztendlich mussten von uns West-, Süd- und Süd-Oststeiermark durchstreift werden – und es gab schließlich nicht nur Sauvignon Blanc zu verkosten. Aber auch die vielen Informationen von Dieter über die kulinarischen Möglichkeiten in diesem Landstrich gaben viel Lehrstoff ab. Gut für eine Urlaubsplanung!
16. November

Unser früheres „Weihnachtsessen” hat sich inzwischen in ein herbstlich kulinarisches Treffen gewandelt, das in diesem Jahr in den Privaträumen von Käthe und Dieter Ockelmann stattfand, so dass bei der Speisenfolge des Menüs vom Orgateam selbst Hand angelegt wurde. Im Mittelpunkt stand ein unter „sous vide” gegartes Rumpsteak am Stück mit einer „sauce bernaise” – und alle Gänge wurden begleitet von Weinen aus dem Hausschatz des Organisationsteam.
14. Dezember In der Abschlussveranstaltung für 2013 verkosteten wir Blaufränkisch aus dem Burgenland. Einmal rund um den Neusiedlersee, so hieß die von Dr. Dieter Ockelmann ausgegebene Parole, der wir gerne folgten und damit in den Genuss eines bunten Straußes an Blaufränkischweinen kamen. Die Eindrücke sind zum Zeitpunkt dieser Niederschrift noch sehr frisch und müssen sich erst noch setzen und aufgearbeitet werden. Aber wir sind fast schon bei der Unterscheidung von Brauchtum und Tradition angekommen, was die Verkostung von Rotweinen in unserer letzten Jahresveranstaltung anbetrifft. Ein Termin, bei dem wir immer in Rotwein schwelgen können!.

Chronist: Wolfgang Klug

Wie jedes Jahr danken wir an dieser Stelle allen hilfreichen Händen vor und hinter den Kulissen, die für einen reibungslosen Ablauf unserer Proben und sonstigen Veranstaltungen gesorgt haben. Auch gilt unser Dank unseren zahlreichen Gönnern und Probenausrichtern für ihre Mühe und Unterstützung: wir hoffen, weiterhin auf Sie/auf Euch zählen zu können!

Allen Mitgliedern, Weinfreundinnen und Weinfreunden unserer Weinbruderschaft wünschen wir frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014, verbunden mit den besten Wünschen für Ihre Familien.

Weinbruderschaft zu Köln e.V.

Der Vorstand

Im Dezember 2013

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