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Archiv für die 'Chronik' Kategorie

Chronik 2005

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2006

Schwerpunkt Rheinhessen und Südfrankreich

Liebe Weinschwestern, Weinbrüder und Weinfreunde,

ein weiteres Jahr der Konsolidierung unseres Vereinslebens ist vergangen und es ist Zeit, sich im Rückblick noch einmal an die vielen schönen Momente zu erinnern, die dazu beigetragen haben, dass sich unsere Gemeinschaft weiter gefestigt hat, was die Teilnehmerzahlen zu den einzelnen Probenterminen eindrucksvoll belegen. Was war es also, was Sie, liebe Weinfreunde, so gerne zu uns geführt hat?

13. Januar
Roussillon

Sicherlich auch diese Roussillion-Probe mit Rotweinen und Vins Doux Naturels, von unserem 1. Vorsitzenden wie immer kenntnisreich zusammengestellt. Zwar war es eine „Arbeitsprobe“, denn in keiner anderen Probe des noch kommenden Jahres sollten so viele Weine mit derart hochgradigem Alkoholgehalt zusammentreffen. Eine kontroverse Probe, zugestandenermaßen, jedoch dadurch lebhaft, lehrreich und – das soll ja auch nicht zu kurz kommen – unterhaltsam!

10. Februar
Weingut und Destillerie – Gerhard Gutzler

Dann kam auch schon das erste Highlight unserer Proben in 2005, wie gewohnt unter der Überschrift „Technik und Wein“ mit dem Winzer und Brenner Gerhard Gutzler. Aktuelle Informationen zum neuesten Stand im Weinbau und bei der Destillation von Bränden waren Gegenstand seines Vortrags, von dem man mit Fug und Recht behaupten kann, er war überhaupt nicht „trocken“.

10. März
Jahreshauptversammlung mit Literweinen aus Rheinhessen

Ruhiges Fahrwasser begleitete dieses Jahr unsere Jahreshauptversammlung. Der beschlossene Austritt aus dem FICB-Verband ist inzwischen vollzogen und im Nachhinein kann man nur feststellen, dass uns diese Mitgliedschaft – auch noch unter der alten Ägide – eigentlich nichts gebracht hat außer einem zusätzlichen Emblem im Briefkopf!

14. April
Der “Sylvaner-Prinz” aus Gau-Algesheim (Rheinhessen), Michael Teschke, stellt uns sein Weingut und seine Weine vor

Eine „Schmunzelprobe“: untauglicher Versuch einer Cryoextraktion unseres Kellermeisters. Aber die Wiederbelebung der tiefkalten Weine bewies nur die gute Struktur und die Qualität der Weine des Winzers Michael Teschke, der diese Probe ohnehin mit einer Gelassenheit und einem Selbstbewußtsein anging, die viele Probenteilnehmer in Erstaunen versetzte. Eine eigenwillige Winzerpersönlichkeit, fast schon als Pedant zu bezeichnen, dessen Ergebnisse ihm aber Recht geben. Stichwort: sein 2002er Portugieser!

12. Mai
Selektionsweine aus Rheinhessen

Renaissance des Portugiesers? Auch in dieser Probe – Weine der Selection Rheinhessen“ , zusammengestellt und kommentiert von unserem Kellermeister Axel Daub – waren es abermals diese Rotweine, die uns alle überrascht haben. Nicht unerwähnt bleiben darf die an diesem Tag seit langem nicht mehr erfolgte Durchbrechung der Schallmauer von 17 Punkten für einen allerdings 2003er Spätburgunder des Ingelheimer Winzers Arndt F. Werner. Selektion auf hohem Niveau, kann man da nur feststellen

11. Juni
500. Weinprobe der Weinbruderschaft zu Köln

Der Höhepunkt unserer Proben im Jahr 2005 schlechthin: unsere 500. Weinprobe unter dem Titel „Eine vinologische Reise durch Europa“, zusammengestellt und moderiert von Martin Kössler, Nürnberg. Ein besonderer Dank gebührt nochmals dem Organisationsteam, das bei der Vorbereitung dieser Veranstaltung eine glückliche Hand bewiesen hat. Denn wie gebannt lauschten alle Teilnehmer dem gestenreichen und bildhaften Vortrag des Moderators, der das Unmögliche möglich gemacht hat, indem er – trotz aller Unterschiede- eine übergreifende europäische Weinlandschaft vor unseren Augen entstehen ließ.

16. Juni
Vergleichsprobe zwischen Silvaner-Weinen aus Franken und Rheinhessen

Zurück bei unserem Jahres-Schwerpunktthema Rheinhessen mit einer Vergleichsprobe von Silvanerweinen aus den Anbaugebieten Rheinhessen und Franken, prädestiniert für eine „Pärchenverkostung“. Es hätte kein kompetenterer Moderator sein können, als der uns seit Jahren schon wohlwollend verbundene Leiter der Domäne Oppenheim und Mitbegründer des Silvanerforums, Otto Schätzel, dem für diese beeindruckende Probe nochmals gedankt sein soll. Informationen aus erster Hand rundeten diese Probe ab, die allen Teilnehmern nachdrücklich in Erinnerung geblieben ist.

04. August
Wgt. Posthof – Doll & Göth, Stadecken-Elsheim

Diesmal ein einzelnes Weingut in der Präsentation, Weingut Posthof – Doll & Göth, Stadecken-Elsheim, ein von uns seit langer Zeit geschätztes Weingut, auch wegen des guten Preis-Qualitäts-Verhältnisses bei seinen Weinen. Der Seniorchef, Karl-Theo Doll, hatte der Probe durch eine eigenwillige und nicht unumstrittene Zusammenstellung der zu verkostenden Weine eine eigene Handschrift gegeben, was für die Probanden eine echte Herausforderung war. Etwas zu kurz kamen dabei die Rotweine, was viele Teilnehmer bedauerten.

25. August
Rhône

Es folgten Weine der inzwischen – hoffentlich nicht nur bei dem Chronisten – zum beliebtesten Anbaugebiet Frankreichs avancierten Region Rhône, hier der südliche Teil. Herrliche Rotweine galt es zu verkosten und Dr. Dieter Ockelmann verstand es, uns über den sensorischen Genuß hinaus auch noch mit interessanten Informationen zu versorgen. Schließlich kennt er diese Ecke Frankreichs aus vielen dorthin unternommenen Weinreisen. Gelungen!

10. September
Weinkulturreise nach Rheinhessen

Unsere traditionelle Weinkulturreise führte uns entsprechend dem Jahresthema als Tagesreise nach Rheinhessen. Das Weingut Johannishof von Michael Fleischer mit dem zugepachteten Weingut der Stadt Mainz waren ebenso Anlaufpunkt wie der Mainzer Dom mit einem geführten Rundgang. Im „Haus des Deutschen Weins“ wurden wir mittags bestens versorgt und in dieser Weise gut ausgestattet erreichten wir die nächste Station, das Weingut Hildegardishof der Familie Metzler, wo wir uns allerdings das Verkostungsvergnügen noch durch eine Wanderung durch die Weinberge vorab verdienen mussten. Aber wie das so ist: in angenehmer Umgebung und begleitet von schönen Weinen kann man schon mal die Rückreise …. nicht vergessen, aber verschieben. Schließlich war es bereits 22.30 Uhr, als wir wieder in Köln waren.

15. September
Provence – Rotwein und Olivenöl

Die Provence – Wein und Olivenöl, stand auf dem Programm unseres Weinbruders Fritz Hahn, der seinen Lebensmittelpunkt schon seit langem dorthin verlegt hat und uns anhand der beiden vorgenannten Produkte zeigen wollte, warum die Franzosen so gesund leben. Beinahe wäre es eine reine Olivenölprobe geworden, aber das Steuer konnte noch rechtzeitig herumgerissen werden, so dass auch die von Fritz Hahn mitgebrachten hervorragenden Rosé- und Rotweine noch ihrer Bestimmung zugeführt werden konnten, nämlich austrinken! Eine Probe mit Nachhall, denn es wurde noch lange nach dem offiziellen Schluß diskutiert und zurückverkostet. Dank an Fritz Hahn, der diese Doppelprobe möglich gemacht hat, auch wegen der nicht zu unterschätzenden logistischen Probleme: alles war Eigenimport!

20. Oktober
Blindprobe mit Spätburgunder-Weinen aus deutschen Landen

Au weia, das schreit förmlich nach Wiederholung: eine Blindprobe mit deutschen Spätburgundern. Verwirrung der Sinne auf der gesamten Linie. Eine solche Probe holt auch eingefleischte Weinnasen wieder auf den Boden der Realität zurück. Das sollten wir beibehalten – wenigstens einmal im Jahr eine Blindprobe zur Selbstkontrolle und Vermeidung von Hybris. Und dann noch dieser Wutausbruch des Probenchronisten über die Öffnung des europäischen Marktes wegen der „Kunst-Weine“ aus Übersee. Seehofer will’s ja nochmals richten und persönlich in Brüssel vorsprechen…… Zurück zum Wein….

10. November
Traditionelle Italienprobe mit Paul Mangasser – Basilicata und Kalabrien

Traditionsprobe Italien, diesmal mit Weinen aus Kalabrien und Basilikata. Dank an Paul Mangasser, dass er uns so konsequent und nachhaltig mit Informationen aus den unbekannteren Gegenden des italienischen Weinbaus versorgt. Und mit welchem Aufwand er immer an das Thema herangeht! Diese jährliche Probe darf sich ein Weinfreund keinesfalls entgehen lassen. Selbst das Brot zur Probe ist „originale“. Und das Info-Material ist wie aus dem Lehrbuch. Da ist ein Profi am Werk…Mille gracie, Paolo!

03. Dezember
Nikolausessen im Kolpinghaus

Nikolausessen wie bisher jedes Jahr, seit wir in Deutz unser Domizil haben: an den festlich geschmückten Tischen des Kolpinghauses. Das Essen: hervorragend, die Weine, …..na sagen wir etwas eingleisig, wie dem Chronisten zugetragen wurde. Etwas mehr Auswahl und das Nikolausessen wäre perfekt gewesen. Auch ein kleines Rahmenprogramm wäre gut angekommen, hat man als Kritikpunkt gehört. Schön wär‘s, aber häufig steht dem die Finanzierung im Wege, so geben wir zu bedenken, denn der Preis muß ja an die Teilnehmer weitergeben werden. Aber nicht verzagen: die Kritik ist angekommen, wird aufgegriffen und vom Vorstand diskutiert.

15. Dezember
Languedoc

Die letztmalige Zusammenkunft in diesem Jahr stand unter dem Titel „Weine aus dem Languedoc“, wiederum ein Verdienst unseres 1. Vorsitzenden Dr. Dieter Ockelmann, der diese Weine entweder aus dem eigenen Bestand – da selbst importiert – beigesteuert oder aber bei einigen Spezialisten eingekauft hat. Es war eine tolle Probe auf sehr hohem Niveau, wie die Punktung belegt, denn auch in diesem Termin wurde die Schallmauer mit 17 Punkten für einen 2002er „La Falaise“ vom Château de la Negly erreicht, der uns damit – zusammen mit den übrigen Weinen dieser Probe – einen Abschied vom Jahr 2005 in gelöster und entspannter Atmosphäre ermöglichte.

Mit diesen Worten schließt der Chronist die Bücher über das Jahr 2005, jedoch nicht ohne den vielen hilfreichen Geistern und Händen für ihren Einsatz und ihre Hilfe bei der Abwicklung des Jahresprogrammes herzlich zu danken, verbunden mit der Hoffnung, daß wir weiter auf Ihre Unterstützung zählen können.

Allen Mitgliedern, Weinfreunden und Freunden
wünschen wir geruhsame und frohe Weihnachten
und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2006,
verbunden mit den besten Wünschen für Ihre Familien.

Weinbruderschaft zu Köln e.V.
Im Dezember 2005

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Chronik 2004

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2005

Schwerpunkt Österreich und Nahe

Liebe Weinschwestern, Weinbrüder und Weinfreunde,

wieder ist ein ereignisreiches Jahr verstrichen und so bleibt uns nur der Rückblick auf die vielfältigen Proben und sonstigen Veranstaltungen in 2004, an die wir an dieser Stelle nochmals erinnern möchten, sei es, weil Sie unmittelbar daran teilgenommen haben oder sei es, weil Sie sich als Besucher unserer Homepage ein Bild über unseren Jahresablauf machen möchten. Wegen weiterer Einzelheiten zu den einzelnen Veranstaltungen verweist der Chronist auf die Möglichkeit, sich bei den jeweiligen Veranstaltungen Detailinformationen zu den Proben zu holen.

15. Januar
Rebzüchtung: Wie kommt der Winzer zu seinen Reben?

Das Thema “Technik rund um den Wein” belegte auch dieses Jahr wieder den ersten Termin, in dem wir aus erster Hand, nämlich von Herrn Michael Kimmig von der Rebschule Kimmig-Schwarz in Obersülzen, erfuhren, woher der Winzer seine Reben bekommt und was alles passiert, bis die Rebe dem Winzer überhaupt erst zur Verfügung steht. Begleitet wurde dieses hochkarätige Informationsprogramm von Weinen des Familienweingutes Ludi (Ludwig) Neiss, das sich unter der Leitung des Sohnes Axel Neiss zusammen mit den Weingütern Philipp Kuhn und Jochen Schmitt, Inh.: Egon Schmitt, unter dem Dach “Die junge Pfalz-Weine der neuen Generation” zu einer erfolgreichen Initiative mit dem Ziel der Qualitätssteigerung zusammengefunden hat und dies auch mit den angestellten Weinen -kommentiert von unserem Weinbruder Heinz-G. Hackemann- tatkräftig unter Beweis stellte.

29. Januar
Reife Weißweine von der Mosel

Ein weiterer Termin im Januar bescherte uns eine Probe der besonderen Art, nämlich reife Weine von der Mosel, gesponsort von unseren Mitgliedern Doris und Klaus Breitschwert, die diese Raritäten aus den Jahren 1953 bis 1987 aus einer Kellerauflösung sichern konnten. Nach einem Wechselbad der Gefühle von “hinüber, ungenießbar” bis hin zu “bietet immer noch Trinkgenuß” mußten unbedingt noch ein paar Reparaturweine herhalten, damit am Ende eines interessanten Abends die Sensorik wieder justiert werden konnte.

12. Februar
Die Pfalz begegnet dem Piemont oder
Dornfelder und Spätburgunder treffen Dolcetto und Nebbiolo

Hochkarätig ging es im Februar weiter mit einer Sponsorenprobe unseres Vorstandsmitgliedes Helmut Dippold, der es wagte, Piemont und Pfalz in einem unmittelbaren Vergleich gegenüberzustellen.- Geht das überhaupt? – Es geht, schließlich mußte der gebürtige Pfälzer wissen, worauf er sich einläßt. Und so kamen wir in den Genuß einer mit vielen Überraschungen gespickten Probe, bei deren Moderation er kenntnisreich von seiner Frau unterstützt wurde.

11. März
Die Red Bulls der jungen Wilden aus dem Burgenland

Österreich -eines der Schwerpunktthemen unserer Weinbruderschaft in 2004 neben der Nahe – und hier besonders das Burgenland mit seinen Rotweinen ist unserem Bruderschaftsmeister Dr. Dieter Ockelmann sehr ans Herz gewachsen. Da verwundert es gar nicht, dass wir eine dichte Probe auf höchstem Niveau präsentiert bekamen, was sich in der Bewertungsspanne von durchschnittlich 14,13 bis 16,17 Punkten wiederspiegelt. Jedem Leser dieser Zeilen sei deshalb nochmals das genaue Probenprotokoll empfohlen, um sich die guten Tropfen in Erinnerung zu rufen.

25. März
Jahreshauptversammlung mit Literweinen von der Nahe

Jahreshauptversammlung endlich in ruhigem Fahrwasser, begleitet von Literweinen aus dem Nahe-Anbaugebiet. Mit dieser Versammlung haben wir hoffentlich die Turbulenzen der Vergangenheit endgültig hinter uns gelassen und wir sind auf dem Weg zu einer konstruktiven Zusammenarbeit für das Wohl unseres Vereins.

22. April
Kalifornien

Weine aus Kalifornien standen im April zur Verkostung an, die durch Frau Claudia Schütz als Programmausschnitt der von ihr mitgeleiteten Importfirma präsentiert werden sollten. Leider kam es aufgrund widriger persönlicher Umstände nicht zu dieser Begegnung mit Frau Schütz als Moderatorin und Tochter von Walter Shug, aus dessen Programm ebenfalls Weine angestellt waren und über die wir so gerne aus erster Hand mehr erfahren hätten. Wir hoffen deshalb auf eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt.

13. Mai
Kamptal

Womit haben wir das verdient? Schon wieder eine gesponsorte Probe, diesmal von unserem Vorstandsmitglied Axel Daub -ein weiterer Österreichliebhaber in unserer Runde- mit dem Thema Kamptal. Die Probe war nicht nur von der Anzahl der angestellten Weine her gut bestückt -14 Weine mußten verkostet werden-, nein, auch die Qualität der Weine war wieder überragend; Österreich als Mitglied in der Führungsriege des europäischen Weinbaus.

03. Juni
Weine aus Meddersheim / Nahe

Meddersheim/Nahe stand im Rampenlicht dieser Probe und zwar Weine des Weingutes Hexamer, vertreten durch Herrn Harald Hexamer. Da es sich -bis auf zwei Ausnahmen- um Weine des Jahrgangs 2003 handelte, ließ sich bei den Weißweinen vortrefflich über die Säureproblematik bei diesem Jahrgang streiten: zugesetzte Säure ja oder nein? Werfen Sie mal einen Blick in das Probenprotokoll und lesen Sie, was sonst noch alles an diesem Abend zur Diskussion stand. Hochinteressant….

10.-13. Juni
17. Treffen der Gemeinschaft deutschsprachiger Weinbruderschaften

Treffen der deutschsprachigen Weinbruderschaften im Rheingau beim Rheingauer Weinkonvent e.V. und dem Geisenheimer Wein-Reimer e.V.. Motto der Veranstaltung: “Kulturlandschaft Rheingau – von Cabinet bis Spätlese”. Neben der Bewältigung der Tagesordnung und einem informativen Vortragsteil blieb den Delegierten auch Zeit für ein geselliges Treffen in einem schönen kulinarischen und künstlerischen Rahmen im Kloster Eberbach sowie einer vergleichenden Weinprobe am nächsten Tag als Ausklang des Treffens. Beeindruckt vom organisatorischen Konzept und seiner Durchführung sehen wir mit hohen Erwartungen dem nächsten Termin im Jahre 2006 in Wien entgegen.

19./20. Juni
Weinkulturreise an die Südliche Weinstraße

Die traditionelle Weinkulturreise ging in diesem Jahr unter zahlreicher Beteiligung an die Südliche Weinstraße. Das Weingut Sankt Annaberg (Lergenmüller), das Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof in Siebeldingen (Prof. Dr. Eibach), die Weinstube des Landhauses Wilker (Jürgen Wilker) und das Wein- und Sektgut Wambsganß-Harst waren die weinbezogenen Anlaufpunkte, während der Trifels mit seiner Burg und der “Schatzkammer des Reiches” den physischen und kulturellen Teil dieser Reise abdeckten. Es war eine nach einhelliger Meinung gelungene und vor allem harmonische Reise.

15. Juli
Steiermark

Wieder einmal schlug die Stunde unseres Bruderschaftsmeisters, wenn es um Österreich geht: diesmal war die Steiermark angesagt. Mit 12 Weinen -bis auf die beiden letzten allesamt aus dem Jahrgang 2002- gab es einen hervorragenden Überblick über die weißen Leitsorten dieses Anbaugebiets und endend mit der Einsicht, dass nicht nur die großen Namen gute Weine machen.

12. August
Weingut Montigny

Früher Rebveredelungsberieb, heute eine feste Größe als Weingut an der Nahe: Sascha Montigny aus Laubenheim bei uns zu Gast, zusammen mit seiner charmanten Frau. Mit bestechend schönen Weinen auf einem sehr hohen Benotungsniveau beeindruckte er die Teilnehmer, die schließlich am Ende der Verkostung einem 2002er Spätburgunder “R” und einem St. Laurent “R” aus demselben Jahr zu Füßen lagen. Eine der qualitativ wertvollsten Proben, die wir genießen durften.

09. September
Europäische Weißweine aus wenig bekannten Reben

Frauele und Plattele, Uhudler und Orange-Traube, das waren die Sorten, die im September zur Probe anstanden unter dem Motto: Europäische Weißweine aus wenig bekannten Rebsorten. Von Portugal ging der Weg über Spanien, Frankreich, Italien, Österreich bis -fast- nach Ungarn mit Rabigado, Albarina, Xarello, Colombard, Gros Manseng, Falanghina, Favorita, “Uhudler” und weißem Kadarka. Es waren teilweise umstrittene Produkte aber eine Erfahrung war es allemal wert.

14. Oktober
Wachau

Durch die freundliche Unterstützung von Herrn Dipl.-Ing Ulf Geppert, Mitglied der ersten österreichischen Weinbruderschaft in Krems, gelang es unserem Vorstandsmitglied Axel Daub, eine sehr gut bestückte Riesling-Probe aus der Wachau ins Programm zu nehmen. Nach einem anfänglichen Ausreißer 3 von 4 Flaschen hatten Kork- steigerte sich die Qualität der angestellten Weine bis hin zu einem 2003er Riesling Smaragd von S. Donabaum mit 16,5 Punkten – allerdings steigerten sich auch die Preise…

11. November
Traditionelle Italienprobe mit Paul Mangasser: Apulien

Zeit für die schon als Tradition zu bezeichnende Italien-Probe unseres Vorstandsmitglieds Paul Mangasser, diesmal mit Weinen aus Apulien, wie immer auf einer Italienreise kenntnisreich zusammengetragen. Und wie immer wurden wir auch diesmal wieder mit erstaunlichen Qaulitäten konfrontiert, die aus Trauben gewonnen werden, die nur noch ein Nischendasein fristen. Aber sie erweitern unseren Geschmackshorizont und deshalb gebührt Paul Mangasser Dank für seine rührigen Bemühungen, uns mit Weinen auch aus den entlegensten Winkeln Italiens bekannt zu machen.

04. Dezember
Nikolausessen im Kolpinghaus

Auch dieses Jahr trafen wir uns wieder in geselliger Runde im Kolpinghaus Deutz zu unserem traditionellen Nikolausessen. Die Runde wird von Jahr zu Jahr größer, was uns die Zustimmung der Teilnehmer für diesen Austragungsort signalisiert. Wir werden versuchen, uns hinsichtlich des Essens und des Weines noch zu steigern – nur die gute Stimmung sollte jeder schon selbst mitbringen, denn es soll ja untereinander harmonisch kommuniziert werden. Der späte Ausgang des Treffen bestätigt uns, das sich alle Teilnehmer wohlgefühlt haben müssen, vielleicht auch wegen der “Zugabe” um 0.00 Uhr….

16. Dezember
Burgenland mit roten und edelsüßen Weinen

Die Jahresabschlußprobe war noch einmal den östereichischen Weinen vorbehalten und zwar Rotweine aus dem Mittelburgenland und edelsüße Weine vom Neusiedlersee, sozusagen Burgenland 2.Teil nach der Veranstaltung im März. Zum wiederholten Male entfachte bei den Roteinen eine lebhafte eine Diskussion um das Thema Holznote im Wein, deren gegensätzliche Standpunkte sich auch in der Benotung der einzelnen Weine wiederpiegelte. Diesem Thema sollten wir uns zukünftig noch einmal besonders widmen. Vergessen wir aber darüber nicht die edelsüßen Weine dieser Probe, von denen besonders eine Scheurebe Beerenauslese aus 2002 und eine Welschriesling Trockenbeerenauslese aus 1999 in Erinnerung bleiben.

Mit dieser Betrachtung schließt der Chronist die Bücher über das Jahr 2004, jedoch nicht ohne den vielen hilfreichen Geistern und Händen für ihren Einsatz und die Unterstützung bei der Abwicklung des Jahresprogrammes herzlich zu danken, aber auch in der Hoffnung, dass wir weiter auf ihre Hilfe zählen können.

Allen Mitgliedern, Weinfreunden und Freunden
wünschen wir geruhsame und frohe Weihnachten
und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2005,
verbunden mit den besten Wünschen für Ihre Familien.

Mögen uns noch viele solcher anspruchsvollen und heiteren Proben
beschert sein! Darauf stoßen wir mit Ihnen an und grüßen Sie mit
“Zum Wohle”

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Chronik 2003

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2004

Schwerpunkt Bereich Südliche Weinstraße

Liebe Weinfreunde,

wie jedes Jahr soll auch dieses Mal wieder eine Chronik des vergangenen Jahres uns an die vielen schönen Proben und sonstigen Ereignisse in der Weinbruderschaft erinnern. Veranstaltungsschwerpunkt war in dem vergangenen Jahr die “Südliche Weinstraße” der Pfalz und einer der Höhepunkte wurde gleich zu Anfang gesetzt:

16. Januar

In unserer schon traditionellen Jahrgangs-Erstprobe unter dem Titel “Technik um den Wein” konfrontierte uns der in Köln tätige Weinkontrolleur Martin Kühn (geborener Herxheimer!) mit verschiedenen Vinifizierungstechniken, die so deutlich selten zu “ertrinken” und nachzuvollziehen waren. Einige Beispiele: Mostklärung – Zentrifuge oder Flotation am Beispiel Weißer Burgunder; oder: Rotweinbereitung – mit oder ohne Maischeerhitzung am Beispiel Dornfelder; auch: Filtration – ja oder nein am Beispiel Spätburgunder…. Und so ging es weiter, lehrreich und genüßlich.

30. Januar

Wer sich für die Südpfalz interessiert, der kommt am Weingut “Ökonomierat Rebholz” in Siebeldingen, vertreten durch Herrn Hansjörg Rebholz, nicht vorbei. Doch widrige Witterungsbedingungen verhinderten seinen Auftritt in dem schon zu diesem Zeitpunkt von uns bezogenen neuen Domizil, dem Kolpinghaus Deutz, so daß sich Vorstandsmitglied Heinz-G. Hackemann den -Gott sei Dank- frühzeitig angelieferten Weinen annahm und “aus der Hüfte geschossen” kenntnisreich berichten konnte. Überraschung der Probe: die normale Spätburgunder Spätlese wurde besser bewertet als das “Erste Gewächs” der gleichen Rebsorte.

13.Februar

Neuentdeckungen aus Spanien waren das Thema von Herrn Woywod aus Köln (Weinhandel Casa Vina), der mit dieser Probe sein Programm vorstellte. Seine ruhige und zurückhaltenden Art glich er mit temperamentvollen Weinen aus, so daß unter dem Strich doch eine lebhafte Diskussion und ein Erfahrungsaustausch untereinander zustande kam, wobei der Chronist anhand der Wortmeldungen verwundert zur Kenntnis nahm, daß doch mehr Weinfreunde auf ihren Auslandsreisen den Weg zum Winzer finden als er vermutet hätte.

22. Februar

Endausscheidung für den Marketingpreis im Dorint-Kongress-Hotel Köln: die Besten der Besten präsentierten sich. Ein schöneres Ambiente hätten wir für diese Probe nicht bekommen können, nämlich einen der Bankettsäle im Dachgeschoß des Hotels mit atemberaubenden Blick über die Kölner City. Hierfür nochmals herzlichen Dank von hieraus an das Management des Hotels. In einer Verkostungspause sorgte Weinbruder Madzarevic für eine hochkarätige musikalische Entspannungsübung – weniger für sich und mehr für die Zuhörer, so daß es letztlich nicht verwundert, daß die Verkostungsrunde -verstärkt durch unser Ehrenmitglied Dr. Franz-Josef Antwerpes- nach einer anstrengenden Probe am Ende doch noch einen würdigen Preisträger gefunden hatte: Weingut Blees-Ferber aus Leiwen. Nicht unerwähnt bleiben sollten noch die Gewinner auf den nachfolgenden Plätzen, nämlich Albert Kallfelz, Zell-Merl, und Reiner Fries, Winningen, wegen des knappen Ausgangs der Entscheidung.
Herzlichen Glückwunsch an alle!

13. März

Istrien, Weinbruder Dr. Eberhard Bohres präsentierte uns eine Weinbauregion, in der eine enge kulturelle, fast mystische Beziehung zwischen den Menschen und dem Weinbau besteht. Eine Region im “Dornröschenschlaf” mit zur Zeit noch wenig Anspruch -zumindest bei den Rotweinen- und wenig Rebsortendifferenzierung. Schwerpunkt bildet die dort autochtone Sorte Malvasia istriana, die aber inzwischen auch grenzüberschreitend im Friaul auftaucht. Eine Probe mit Höhen und Tiefen, aber großem Entdeckerwert. Dr. Bohres gebührt Dank für seine “Expedition” in dieses für viele Weinfreunde noch unbekannte Weinbaugebiet.

10. April

Wie jedes Jahr stellt die Italienprobe unseres Vorstandsmitglieds Paul Mangasser einen Höhepunkt außerhalb unseres Jahresthemas dar. Diesmal: Sardinien und sein Verständnis -oder Unverständnis- als Teil Italiens. Es war eine imposante Probe zahlreicher autochtoner oder auch von den Spaniern schon sehr früh hierher gebrachter Reben, reinsortig oder im Cuvée. Wie im Rahmen einer Dramaturgie steigerte sich die Weinqualität von Durchgang zu Durchgang um letztendlich mit dem überragenden Turriga ihren Höhepunkt zu finden. Diese Italienproben sind auf dem besten Weg, fester Bestandteil unseres Jahresprogramms zu werden.

22. Mai

Nach langer Abwesenheit endlich mal wieder ein Besuch von unserem Weinbruder Uwe Lorenz (Dellbrücker Weinhaus), der sich mit einer interessanten Spanien- und Südfrankreichprobe in Erinnerung brachte. Diese Probe trug seine unverkennbare Handschrift und bewies sein Gespür für Entdeckungen. Bestückt mit einigen Vertrauten, geriet die Probe zu einem Wechselbad der Geschmacksnerven über die gesamte Bandbreite, die Wein zu bieten hat, von trocken/weiß über rosée und rot bis hin zu vin doux naturel. Eine gelungene Mischung, die uns Probanden alles abverlangte.

05. Juni

Bardolino/Veneto zu Gast in der Weinbruderschaft Köln in der Person von Luigi Simeoni vom Weingut La Bocasfera in Affi, der auch zwei weitere Winzerkollegen mit ihren Produkten vorstellte. Es gelang ihm überzeugend, seine Philosophie von naturnahem Weinbau und sein Qualitätsstreben zu vermitteln und ließ darüberhinaus vor unseren Augen auch das Bild einer -nach unmaßgeblicher Meinung des Chronisten zu unrecht verschrienenen- Urlaubslandschft entstehen. (Nicht zuletzt aus eigener Erfahrung kann der Chronist diesen Landstrich auch aus kulinarischer Sicht sehr empfehlen.)

14. Juni

Marketing-Preis-Verleihung an der Mosel, das war das eigentliche Ziel der Reise, doch Dank guter Zeiteinteilung war auch noch ein Abstecher zur Abtei Maria Laach möglich. Erste Begegnung mit der Mosel an diesem Tag war am Flughafen Winningen mit zweitem Frühstück und einer anschließenden Fahrt im offenen Panoramawagen durch die Weinberge in das Ortszentrum zum Weingut Fries (3. Sieger). Der Rest des Tages wurde schließlich in Leiwen beim Weingut Blees-Ferber durch die Preisverleihung in Anspruch genommen. Um es in Abwandlung eines bekannten Werbespruchs auf einen Nenner zu bringen: “Gute Weine – gute Preise”, so läßt man die Konkurrenz hinter sich. Das Ganze in einem schönen Rahmen mit dem vollen Programm des Winzers, das war schon ein beeindruckendes Erlebnis.

26. Juni

Zweiter Teil der Jahreshauptversammlung, mit dem ein trauriges Kapitel der Vereinsgeschichte zu einem doch noch glücklichen Ende kam. An Weingenuß war nicht zu denken. Zu emotional aufgeladen war die Atmosphäre. Nur das Ergebnis zählt noch: die Weinbruderschaft erhält einen neuen Vorstand mit der Verpflichtung, den hohen Ansprüchen seiner Mitglieder gerecht zu werden (Dr. Dieter Ockelmann, Wilfried Schmitz und Klaus Storsberg). Viel hat er vor, der neue Vorstand. Die Zeichen stehen gut: das neue Domizil wird gerade rechtzeitig renoviert, modernisiert und wohl auch insgesamt anspruchsvoller.

10. Juli

Ein Gitarrist der klassischen Art, Weinbruder Madzarevic, zeigt uns Weine der -für uns- gar nicht klassischen Art, nämlich Weine seiner Heimat Serbien-Montenegro und Slowenien. Es war ein Einblick in die Weinbausituation auf dem Balkan und die Begegnung mit einer Vielfalt von Traubenarten, autochton und doch auch wieder klassisch bis hin zu den internationalen Sorten. Eine aufwendige Probe, eigenhändig zusammengestellt, da für die vorgestellten Erzeuger bisher noch kein Importeur für Deutschland existiert.

14. August

Und damit waren wir wieder beim Thema Südpfalz, eine Gemeinschaftsprobe der Weinbrüder Wilfried Schmitz und Walter Wrischnig als Ergebnis ihres Besuchs der “16. Weintage der Südpfalz” im Landau. Es war ein ausgesprochen gelungener Querschnitt mit einer durchgängig hochwertigen Benotung der einzelnen Weine, wobei die Präferenzen der Teilnehmer eindeutig in Richtung der Burgundersorten ging, was nicht verwundert. Kenntnisreich kommentiert und ergänzt durch Erfahrungen einzelner Probenteilnehmer in der Region war es eine der interessantesten und hochwertigsten Proben dieses Jahres.

18. September

Die Weinbruderschaft der Pfalz, vertreten durch den Ordensmeister, Herrn Dr. Fritz Schumann, zu Gast in Köln mit einer eigens hierfür zusammengestellten Probe. Professionell und doch locker und humorvoll kommentierte er den Durchlauf auf souveräne Art, ist er es doch gewohnt, wöchentlich vor einem viel größeren Kreis seine Proben abzuhalten. Mit mehr als 1000 Mitgliedern und durchschnittlich 50 Probenteilnehmern sind wir im Vergleich dazu ein “kleines Häuflein” – aber dafür in einem “feindlicheren Umfeld”, Stichwort: Kölsch. Betrachten wir uns doch einfach als “5. Kolonne” für den Weinbau”….

16. Oktober

Eine Ergänzung zur Technik-Probe im Januar, lehrreich und mit hoher Anforderung an die Disziplin der Teilnehmer, denn vor den Wein hatten die Götter den Vortrag gesetzt. Frau Dr. Harst vom Geilweilerhof referierte über “Rebeneltern und ihre Kinder – Züchtung, Wissenschaft und Wein”. Bei ihrem Besuch wurde sie begleitet von ihrem Mann, Holger Wambsganß, Winzer in Walsheim/Landau. Da der Chronist bei dieser Veranstaltung verhindert war, konnte er nur auf das Echo der Teilnehmer zurückgreifen und was er hier zu hören bekam, das läßt auf eine ganz große verpaßte Gelegenheit schließen. Es war wohl der Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltungen überhaupt. Dank deshalb auch an den Paten dieser Probe, Weinbruder Paul Mangasser, der die Einzelheiten der Probe und eine Zusammenfassung des Vortrags von Frau Dr. Harst für jeden Interessierten im Internet bereitgestellt hat.

13. November

Anläßlich seines runden Geburtstages kam die Weinbruderschaft in den Genuß einer von Weinbruder Christian Beyer gesponsorten Probe mit Sachsen-Weinen. Es war wohl eine überzeugende Beseitigungen von Vorurteilen, bei der auch Frau Beyer durch gelungene Co-Moderation mithalf. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, daß Weingüter wie Schloß Proschwitz aber auch kleinere Güter mit engagierten Winzern wie Vinzens Richter und Klaus Zimmerling die Konkurrenz aus Westdeutschland nicht zu fürchten brauchen.
06. Dezember Traditionelles Nikolausessen an unserem neuen Standort im Kolpinghaus Deutz. Es erwartete uns ein herrliches 4-Gang-Menü, vom Chefkoch Rausch für uns zusammengestellt und begleitet von eigens hierfür durch uns angeschaffte Weine, was erst durch die freundliche Kalkulation des Kolpinghauses möglich wurde. Jeder Gang -außer der Suppe- wurde von 2 Weinen begleitet, wobei jeder Teilnehmer für sich entscheiden konnte, welcher Wein besser zu dem angestellten Gericht paßte. Nicht unerwähnt bleiben soll die herausragende Harmonie zwischen dem Christstollenparfait und dem u.a. dazu angestellten Portwein, worauf Herr Rausch unbedingt bestanden hatte. Jetzt wissen wir auch, warum. Der ausgedehnte Zeitrahmen der Veranstaltung läßt vermuten, daß alle mit dieser Veranstaltung sehr zufrieden waren.

11. Dezember

Abschlußveranstaltung für das Jahr 2003 mit einem weiteren Höhepunkt zum Thema Südpfalz: “Grenzprobe” mit Weinen von Winzern aus Schweigen bzw. Rechtenbach (Jülg, Gnägy, Becker, Scheu und Bernhardt), Winzer mit Weinbergen in der Südpfalz und im Elsaß. Es war eine hochkarätige Probe, die von Weinbruder Siebel kenntnisreich zusammengestellt worden war. Leider konnte Herr Siebel zum Probentermin nicht selbst erscheinen und die Probe kommentieren. So klang das Jahr mit einer unter den Weinbrüdern und Weinschwestern sehr kommunikativen Veranstaltung aus.

Allen Mitgliedern, Weinfreunden und Freunden wünschen wir
von hieraus ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2004, verbunden
mit den besten Wünschen für Ihre Familien. In der Hoffnung, daß uns und
Ihnen noch viele solcher anspruchsvollen und erfreulichen Proben gegönnt
sein mögen, grüßen wir Sie mit
“Zum Wohl”

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Chronik 2002

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2003

Das Schwerpunktthema war das Weinanbaugebiet “Mosel-Saar-Ruwer”

Für detaillierte Rückblicke und bei Weinproben das Probenergebnis (Download als MS Excel-Tabelle ebenfalls möglich), klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link, z. B. “Details” oder “Probenergebnis”, in der Datumsspalte.

17. Januar
Das Weingut Kallfelz

Gleich bei der ersten Veranstaltung wurden wir durch den bekannten und erfolgreichen Winzer Albert Kallfelz aus Zell-Merl mitten in den derzeitigen Entwicklungsprozeß des Moselweinbaus gestellt. Wie ein roter Faden zog sich von hier aus die schwierige, ambivalente Situation durch viele Moselveranstaltungen des Jahres. Wir erlebten, wie engagiert sich Herr Kallfelz für den Wein und die Erhaltung der Weinkulturlandschaft an der Mosel einsetzt. Mit seinen vielfach ausgezeichneten Weinen war das ein guter Einstieg in das Jahresprogramm.

31. Januar
Vorstellung der Bischöflichen Weingüter

Wie stellen sich in diesem Kontext die Weine des Betriebes mit der größten Anbaufläche an MSR dar (Bischöfliche Weingüter in Trier mit 96 ha)? Das war die spannende Frage dieser Probe, die mit einer Auswahl gut gemachter Weine beantwortet wurde. Sie waren zwar nicht überragend, hatten aber einen sehr ordentlichen Preisstandard und fanden viel Interesse bei uns.

02. Februar
Weinreise nach Belgien

21. Februar
Vorstellung der Weinregion Umbrien

Weine aus Umbrien hatte WB Mangasser von seinem letzten Urlaub in Italien mitgebracht. Sie waren alle vor Ort von ihm selbst ausgesucht worden und originäre Gewächse der Region. Dadurch hatten wir zusammen mit seinen Informationen über das Land schon eine besondere Beziehung zu dem Wein, was in seiner Rolle als ursprüngliches, von seiner Herkunft geprägtes Kulturgetränk von großer Bedeutung ist und sicher in der zu befürchtenden Entwicklung zum globalisierten Industrieprodukt immer wichtiger wird.

16. März
Feier zum 20. Gründungstag der Weinbruderschaft

Dieser Tag brachte einen Höhepunkt des Jahresprogramms: Wir feierten in einer repräsentativen Veranstaltung in den Räumen der Kölner Freimaurer den 20. Gründungstag der Weinbruderschaft. Wie bei der ersten Probe vor 20 Jahren wurden auch dieses Mal ausgesuchte Weine des Staatsweinguts Freiburg und Blankenhornsberg verkostet und somit gedanklich ein Bogen über die gesamte Zeit unserer Aktivitäten gezogen. Das machte deutlich, dass wir zwar ein ordentliches Jubiläum feierten, aber unsere Gemeinschaft auch gleichzeitig noch ein überschaubares Alter hat und sehr lebendig ist.

21. März
St. Urbanshof Leiwen

Mit der Vorstellung des Weinguts St. Urbanshof aus Leiwen und seinen hochwertigen Weinen kehrten wir wieder zum Schwerpunktthema MSR zurück. Von Anfang an waren die Punktungen sehr hoch. Hier war demonstriert worden, welche besondere Qualität der Moselwein aller Geschmacksrichtungen erreichen kann.

18. April
Jahreshauptversammlung mit Wahl des Vorstandes

Die Jahreshauptversammlung wurde begleitet von Literweinen von MSR. Müller-Thurgau, Elbling und Riesling waren vertreten, die teilweise recht beachtliche Alltagsweine waren. Allerdings gab es hier nicht unerwartet auch einige schwache Kandidaten.

Die Neuwahl des Vorstandes hatte folgendes Ergebnis: Bruderschaftsmeister Harald Schlechter, Kanzler und 1. Stellvertreter Heinz Hackemann, Kellermeister und 2. Stellvertreter Wolfgang Klug, Schatzmeister Helmut Dreser, Chronist Alfons Kollmann, Organisation Paul Mangasser, stv. Kellermeister Dr. Dieter Ockelmann, Logistik Wilfried Schmitz.

28. April
Traditionelle Frühjahrwanderung, diesmal auf Kulturpfaden in Köln

WB Dr. Bohres führte durch das historische Köln und erläuterte fachkundig Sehenswürdigkeiten aus der reichen römischen Zeit der Stadt und aus dem bewegten Mittelalter. Auch für Kölner war noch manches Neue zu entdecken.

10.-12. Mai
16. Treffen der Gemeinschaft deutschsprachiger Weinbruderschaften an Saale-Unstrut.

Am 16. Treffen der Gemeinschaft deutschsprachiger Weinbruderschaften in Freyburg/Saale nahmen die WB Mangasser und Schmitz teil.

16. Mai
Neuere Erkenntnisse in der Kellertechnik und Oenologie

Einen kleinen Einblick in die Arbeit einer staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt (SLVA) gab Herr Dr. Scholten vom Institut für Oenologie der SLVA Trier. An Versuchsweinen, die die Geschmacksnerven heftig beanspruchten, wurden uns einige eklatante Fehlentwicklungen beim Wein demonstriert und welche Möglichkeiten des Gegensteuerns gesetzlich zulässig sind. Gelegentlich hatte man den Eindruck, dass das Hauptaugenmerk viel zu sehr auf der Reparatur von Fehlern liegt statt auf der Ausschließung solcher Weine. Auch die Grenzen der Einflußnahme und die Frage, wann der Wein seinen individuellen Charakter als Naturprodukt verliert (z.B. Mostkonzentration, Holzchips oder -pulver mit dem gewünschten Geschmack usw.) wurden diskutiert.

08. Juni
18. Weinkulturreise nach Maastricht.

Gibt es in den Niederlanden professionellen Weinbau? Diese Frage wurde immer wieder gestellt, wenn von unserer Tagesreise zu den Weinbergen in Südlimburg um Maastricht die Rede war. Wir wurden auf einer sehr schönen Exkursion ins nahegelegene westliche Ausland über diese regionale Spezialität informiert.

06.-09. Juni
Jahrestreffen der Weltweinbruderschaften FICB im Luberon

Jahrestreffen der Fédération internationale des confréries bachiques (FICB) im Luberon. Wegen der terminlichen Überschneidung mit der Fahrt in die Niederlande konnten wir nicht daran teilnehmen. Informationen unter www.museeduvinparis.com.

20. Juni
Elblinge aus dem Obermoselgebiet

Weine aus dem südlichsten Teil der deutschen Mosel wurden an diesem Abend vorgestellt. Die Weinbauregion moselaufwärts von Trier hat deutlich andere geologische Bedingungen als der übrige Teil des Anbaugebietes MSR. Hier hat der Elbling seine Domäne.

11. Juli
Die Sonnenseiten der Terrassenmosel

Ein starkes Kontrastprogramm zur vorhergehenden Veranstaltung bildeten die Weine von Reinhard und Beate Knebel und von Heddesdorff aus Winningen nahe bei Koblenz. Die fruchtigen und eleganten Rieslinge dieser beiden Topbetriebe hatten alle guten Eigenschaften, die man sich von den mineralischen Weinen aus den Schieferhängen der Terrassenmosel wünscht.

10. August
Besuch der Weinbruderschaft Mittelrhein

Die Weinbruderschaft vom Mittelrhein kam zu einem Gegenbesuch und machte mit uns eine Wanderung zu Sehenswürdigkeiten in Köln.

29. August
Stars der Ruwer und ihre großen Weinen

In dem Dreiklang MSR stellt sich die Ruwer mit ihren Rieslingen mit ausdrucksvoller Frucht und ganz charakteristischen Aromen dar. Wir probierten einen sehr typischen Querschnitt dieser Weine und fanden volle Bestätigung für ihren ausgezeichneten Ruf.

12. September
Testweinprobe mit dem Weinjournalisten und Ehrenmitglied der Bruderschaft Pit Falkenstein

Der Weinjournalist und unser Ehrenmitglied Pit Falkenstein hatte eine Probe mit Weinen der “Selection Rheinhessen” organisiert. Wir waren sehr nachhaltig beeindruckt von der außerordentlichen Qualität dieser starken Spitzenweine.

26. September
Die TOP-Betriebe des Silvaner Wettbewerbs 2002 mit Spitzenweinen

Eine Auswahl von Siegerweinen des diesjährigen internationalen Wettbewerbs des Silvaner-Forums wurde uns anstelle einer Moselweinprobe vorgestellt, die nicht zustande gekommen war. Wir vermißten sie nicht, denn wir wurden bestens entschädigt.

10. Oktober
1. Selektion der Weine für den Marketing-Preis

In der 1. Selektions-Probe zum Marketingpreis MSR hatten wir etliche sehr gute Beispiele des trockenen Moselrieslings in den Qualitätsstufen QbA, Kabinett und Spätlese.

17. Oktober
Der WDR zu Gast bei der Weinbruderschaft

24. Oktober
Das Weingut von Othegraven, Kanzem

Das renommierte Weingut von Othegraven aus Kanzem repräsentierte in hervorragender Weise die erstklassigen Saarweine in dem Verbund MSR. Die Probe war auf einem sehr hohen Niveau und hat bei den Teilnehmern noch einen langen Nachklang.

31. Oktober – 03. November
Herbstreise in das Gebiet im Bereich Mittelmosel mit sehr interessanten Anlaufstellen

Die Herbstreise der Weinbruderschaft ging in einen landschaftlich sehr reizvollen Teil der Terrassenmosel. Bei verschiedenen Proben erlebten wir außergewöhnlich hochwertige Weine, die noch einmal das große Qualitätspotenzial der Mosel deutlich machten.

14. November
Der Steil- und Steilstlagen-Anbau an der Mosel

Das wurde uns kurz danach erneut in einer Probe zum “Steillagen-Riesling-Konzept” bestätigt, die der Geschäftsführer des Weinbauverbandes MSR vorstellte. Diese Weine waren eindrucksvolle Beispiele für zukunftsfähige trockene Moselweine mit viel Substanz.

23. November
2. Selektion der Weine für den Marketing-Preis. Beginn

Von einigen Weinen der 2. Selektionsprobe konnte man das allerdings nicht behaupten. Die große Spannweite des Qualitätsspektrums der Moselweine wurde uns wieder einmal bewußt.

07. Dezember
Das traditionelles Nikolaus-Essen

Das festliche Nikolausessen in unserem Traditionsrestaurant in der Wichheimer Straße war wie immer ein gesellschaftlicher Höhepunkt des Jahres und bot die Gelegenheit der Kommunikation zwischen Menschen, die eine besondere Hinwendung zum Wein und seinem kulturellen Umfeld haben – einmal ohne konzentriertes Probieren, Fachgespräche und Punktungen.

12. Dezember
Das Weingut Haus Klosterberg

Der Reigen der Mosel-Saar-Ruwer-Proben klang aus mit der Vorstellung von Weinen aus dem erstklassigen 35-ha-Betrieb von Markus Molitor aus Zeltingen bei Bernkastel-Kues. Er präsentierte beeindruckende Weine mit hoher Qualität. Die Mosel hatte am Ende noch einmal Gelegenheit, sich von ihrer allerbesten Seite zu zeigen.

Damit schließt die Chronik des Jahres 2002. Von dem sehr umfangreichen Programmkalender war das letzte Blatt abgerissen. Die Weinbruderschaft hatte ein bewegtes und erfolgreiches Jahr mit vielen interessanten Ereignissen erlebt.

Ich bedanke mich für Ihr Interesse an dieser Chronik und an unseren Berichten über die einzelnen Veranstaltungen.

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Chronik 2001

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2002

Januar
Wissenschaftlicher Fachvortrag über die Behandlungsmethoden von Naturkorken

Weine von der großen Mittelmeer-Insel Sardinien stellte uns die sehr aktive Korkfirma MOLINAS durch ihren deutschen Geschäftsführer, Herrn Berker gemeinsam mit Herrn Prof. Rüdiger Sponholz von der FH Geisenheim vor. Sowohl die Weine als auch die sehr ausführlichen Darstellungen zur Korkbehandlung waren eindrucksvoll. Jetzt wurde uns klar, daß es keine Korkschmecker mehr geben braucht, wenn die wissenschaftlich erforschte Methodik angewendet wird. Also schon gleich ein starker Start mit großem Wissenszuwachs. –

Februar
Besuch bei einem griechischen Importeur für hochwertige Weine

Griechischer Wein in seiner besten Art und zwar durch die gesamte ägäische Inselwelt, wurde uns von Herrn Nikolaos Skamagas, Importeur in Monheim und seiner netten Gattin in vollendeter Form präsentiert. Die Gegensätze zogen sich an. Der kälteste Tag des Jahres in einer schön dekorierten Lagerhalle. Interessante Geschmackserlebnisse litten etwas unter der niedrigen Temperatur. Wir danken herzlich für die tolle griechische Gastfreundschaft. –

Februar
Probe mit Weinen des VDP-Betriebs Staatsweingut Bergstraße

Gleich hochkarätig weiter ging es mit Herrn Heinrich Hillenbrand, der uns die Domäne in Bensheim vorstellte. Weine und der Informationswert von Herrn Hillenbrand waren eine Extraklasse. Erstmalig hatten wir eine persönliche Darstellung des kleinen, aber sehr feinen Anbaugebiets mit einem Könner der Sonderklasse. Schön, daß Sie da waren, und “Ihren Betrieb” so toll vorgestellt haben. Wir lernten sehr viel. –

Februar
Unser Weinbruder Heinz-Günther Hackemann – “Weinkenner des Jahres”

Nachdem es im vergangenen Jahr zwei unserer Mitglieder gelungen ist, in die Endausscheidung des Wettbewerebes vom Magazin DER FEINSCHMECKER zu kommen, konnte sich in diesem Jahr unser Weinbruder Heinz-Günther Hackemann im Finale gegen die letzten 11 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen und den Titel “WEINKENNER DES JAHRES” erringen. Herzlichen Glückwunsch!!

März
Verbandspoltik in Württemberg, vorgetragen vom Verbandsgechäftsführer

Der nächste Repräsentant ist an dieser Stelle zu loben und mit Dankbarkeit zu erwähnen: Herr Karl-Heinz Hirsch, Direktor des Weinbauverbandes Württemberg. Wir erhielten einen tiefen Einblick in die Vielfalt der regionalen Aufgaben einer Organisation mit 11.000 Mitgliedern, die als ältester deutscher Weinbauverband gilt. Die Auswahl der Weine war sehr gut gelungen und die Punktungsergebnisse deuteten auf eine vortreffliche Selektion. Der sehr engagierte Vortrag von Herrn Direktor Hirsch wird wahrscheinlich von den Teilnehmern nicht so schnell vergessen. –

März
Weinprobe im Zyklus der italienischen Anbaugebiete von Paul Mangasser

Traditionelle Italienprobe mit WB Paul Mangasser, diesmal Piemont. Ausdrucksvolle Weine aller Zonen und Rebsorten stellten sich wie ein Kaleidoskop dieses Gebiets dar, in dem WB Mangasser 2 Wochen lang die Weine zusammen gesucht hatte. Wieder typische Präzisionsarbeit, wie wir es gewohnt sind. Es gab mal wieder keine Ausfälle, deshalb war der Genuß um so größer. –

April
Jährliche Jahreshauptversammlung

Anläßlich der JHV konnten wir zu dieser Gelegenheit 2 Güter aus Rheinhessen vergleichen, die uns doch große Überraschungen brachten. Ein VDP-Weingut gegen einen Klassensieger des Silvaner-Forums zeigte sehr deutlich daß die Zugehörigkeit zu einer elitären Gruppe nicht immer Garantie für einen außergewöhnlichen Wein ist. Bei der Betrachtung des Preis-Leistungs-Verhältnis erledigten sich dann alle weiteren Diskussionen zu dem Thema. Einen herzlichen Glückwunsch an den POSTHOF DOLL in Stadecken-Elsheim für die gelungene Präsentation ihrer Spitzenweine.

April
Wanderung im Hohen Venn zur Narzissenblüte

Viel Glück hatte die Wandertruppe bei Ihrem jährlichen Ausflug ins Hohe Venn. In bewährter Art hatte WB Addy Kempe die Tourenplanung durchs blühende Narzissen-Tal gelegt, um allen Teilnehmern wieder dieses einmalige Naturerlebnis vorzuführen. Speisen und Getränkeangebot der belgischen Gastronomie fanden wieder einen großen Fan-Club.

Mai
Verleihung des 9. Marketing-Preises an das Rheingauer Weingut Ohlig

Ein großartiges Event wurde die Verleihung des Marketing-Preises an das Rheingauer Weingut Johannes Ohlig Oestrich. In unserem derzeitigen “Stammlokal” Marc’s Restaurant konnten Weine und Speisen in idealer Kombination genossen werde. Eine gute Leistung von WB Paul Mangasser, der für diesen Abend verantwortlich zeichnete. Wir beglückwünschen das Weingut Ohlig nochmals zu diesem Erfolg gegen starke Betriebe, wie den 2. Sieger Prinz von Hessen (Preisträger des Jahres 1994) oder das auf den 3. Platz gekommene Domdechant Werner’sches Weingut in Hochheim.

Mai
Probe mit Weinen des VDP-Weinguts Fürst zu Hohenlohe-Oehringen

Die Serie Württemberg wurde mit Gewächsen des Fürstlichen Weingut in Oehringen fortgesetzt, die nicht nur Freunde fanden. Die Punktungsergebnisse ließen teilweise zu wünschen übrig. Schade, daß Herr Röll nicht kommen konnte um die eine oder andere Unklarheit, vor allem bei den Weißweinen, mit seinen Ausführungen zu erläutern. Die Probe stellte einen kompletten Überblick der Leistungspalette des Hauses dar. Wenn man dann die Freiheit hat, einen Preisvergleich zum oben genannten Betrieb in Rheinhessen zu überdenken, werfen sich allerdings noch mehr Fragen auf.

Juni
Besuch der befreundeten GNW in Maastricht zu deren 30. Geburtstag

Ausflug an die Maas war das Motto der kleinen Gruppe, die zum 30. Geburtstag der Freunde von der Genootschap südniederländischer Weinvrijnden ins Nachbarland reiste. Mit einer Silvaner-Bocksbeutel-Probe im Gepäck schafften wir uns dann sehr schnell im Rahmen der Weinausstellung einen treuen Fanclub, der die Frankenweine den exzellenten Burgundern von Gérard Seguin aus Gevrey-Chambertin vorzog. Erstaunt waren wir über die Qualität der Weine aus Belgien, die von der befreundeten Brabants Wijngenootschap angeboten wurden. Ein festlicher Anlaß in alten Herrenhäusern und feierlicher Gesellschaft. Ein großes Kompliment an die Veranstalter.

Juni
Traditionelle Weinkulturreise im Juni

Am 16. Juni starteten wir unsere Weinkulturreise, diesmal mit einem schönen Bus nach Württemberg. WB Wilfried Schmitz hatte alle regionalen Beziehungen spielen lassen und uns einen bunten Strauß von interessanten Anlaufstellen gebunden. Die Wanderung auf dem Rundweg über Heilbronn mit Einkehr beim Weingut Albrecht-Kissinger, war ebenso spannend wie der abendliche Ausflug auf den eindrucksvollen Amalienhof mit seinen Rebzüchtungen auf dem riesigen Steinberg. Sicherlich war die burgähnliche Anlage für einige Teilnehmer recht gewöhnungsbedürftig, denn von dieser Art Weingitgibt es nicht viele. Alles in allem aber schon eine Besonderheit, die man so schnell nicht vergißt. Unvergessen bleibt auch der nächste Morgen, den wir mit Herrn Dautel und seiner charmanten Gattin im Betrieb verbringen durften. Die blumigen Weine, die Darstellungen, alles in allem ein Höhepunkt der sehr gut organisierten Reise. Im Nachhinein wurde auch die Mittagspause in Bad Wimpfen unter der Abteilung “Tourri-Abzocke” erledigt und man erinnert sich an die hübsche Bergstadt mit der ehem. Kaiserresidenz und der großen Vergangenheit, die durch tolle Bauwerke dargestellt wurde. Die Rückfahrt verlief ohne Störungen und brachten einen Bus voller zufriedener Menschen ins Rheinland zurück. Herzlichen Dank Wilfried. Dat häste jood gemaacht.

Juni
Probe mit Weinen des VDP-Weinguts des Hauses Württemberg

Ganz württembergisch, eigentlich in jeder Hinsicht, ging es dann mit der Probe des gleichnamigen Weinguts vom Schloß Monrepos aus Ludwigsburg weiter. Beste Lagen wurden in der Probe verkostet. Im Prinzip wenig Ausfälle bis auf die Preisgestaltung, die sich zum Ende hin mit bemerkenswerten TOP-Weinen aber auch TOP-Preisen darstellte. Wir kamen u. a. auch in den Genuß von Wein des Maulbronner Eilfingerbergs, eine der deutschen Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes. Eine Besonderheit in jeder Hinsicht, denn wir verkosteten Weine aus 7 unterschiedlichen Lagen des großen Anbaugebiets mit jeweils anderen Einflußfaktoren in allen Bereichen.

Juni
Wissenschaftliche Sektprobe mit Prof. Dr. Helmut Arntz

2. Teil der wissenschaftlichen Sektprobe mit unserem Ehrenweinbruder, Herrn Prof. Dr. Helmut Arntz im Bergischen Hof mit einer netten und angenehmen Teilnehmerrunde. Viele sehr interessante Gewächse stellte Herr Prof. Arntz in traditioneller Weise vor und vertiefte damit das Wissen der Zuhörer. Der wissenschaftliche Vortrag fand großes Interesse. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei Frau Ursula Schmidt vom Verband deutscher Sektkellereien in Wiesbaden, denn wir konnten uns durch die angestellten Sekte ein gutes Bild über die hohe Bereitschaft der Kellereien machen, den Verbrauchern sehr ordentliche und ansprechende deutsche Schaumweine anzubieten. Es wurden zahlreiche Vorurteile abgebaut. Sicherlich hat der Professor und das gute Mix der Verkostungen wesentlich dazu beigetragen, daß die Bereitschaft zum Griff beim Handel auf diese Produkte stark gestiegen ist. Mit mangelndem Wissen und eventueller l Ignoranz kann man keine neuen spannenden Geschmackserlebnisse kennenlernen. Alles zusammen, eine großartige Leistung aller Beteiligten. Nochmals vielen Dank !!

Juli
Reiseerinnerungen aus Norditalien mit Weinen der Regio Colli Euganei

Tolle Reiseimpressionen konnten wir bei der detaillierten Gebietsprobe Regio Colli Euganei im Veneto durch unseren WB Dr. Dietrich Müller erfahren. In gekonnter Weise lernten wir eine kleine Zone mit bemerkenswerten Weinen kennen. Es war trotz der sommerlichen Temperaturen sehr eindrucksvoll. Vielen Dank Dr. Müller.

August
Genossenschaftsweine aus Württemberg

Sein Debüt als Probensprecher hatte der neue WB Helmut Dippold mit seiner Vorstellung der Genossenschaftsweine aus Württemberg, die mittelprächtig angekommen waren. Die Veranstaltung wurde durch die 6 Ersten des Trollinger Wettbewerbs doch noch zu einem schönen Erlebnis. Da der Chronikersteller nicht anwesend war, ist der Kommentar leider entsprechend dürftig und gering.

September
Moderne Keller-Technologien dargestellt vom erfahrenen Fachmann der Forschungsanstalt

Wie erwartet war der Saal voll, denn wir hatten einen hochkarätigen Referenten zu bieten. Herr Dr. Georg Binder, von der Forschungsanstalt Neustadt, ein Verfechter moderner und zeitnaher Kellertechniken stellte und in eindrucksvollerweise seine “Erfahrungsschätze” vor und bewies damit, was so alles zu machen, bzw. noch zu erwarten ist. Hier sollte auch künftig sorgfältig gewacht werden, wie, wer und was im Keller vollbringt. Dabei sollte nicht vergessen werden, daß immerhin 75 % der Qualitäten im Wingert gestaltet werden. Wir sind Herr Dr. Binder sehr dankbar, daß er uns so ausführlich, ehrlich und sachkundig in diese schwere Materie eingewiesen hat. Es war einer der Höhepunkte des Jahres. Große Klasse an den flexiblen Fachmann aus der Pfalz !!

September
Übergabe der Urkunde an das VDP-Weingut Domdechant Werner’sches Weingut

Die Reisetruppe reiste in den Rheingau um Herrn Dr. Michel vom Weingut des Domdechanten in Hochheim die Urkunde für den 3. Platz beim Marketing-Preis zu überreichen. Im Rahmen des Tages der offenen Tür konnten wir uns nochmals über die hohen Qualitäten informieren. Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns nochmals für den freundlichen Empfang und die fürsorgliche Betreuung sowie den angenehmen Aufenthalt im gepflegten Park mit großartigem Blick ins Mündungsgebiet des Mains in den Rhein.

Oktober
Günstige Weine durch Eigenimport aus Südafrika

Weine aus Südafrika und den dazu passenden Film unseres Ehrenweinbruders Pit Falkenstein über ausgewählte Weingüter in Südafrika stellte uns WB Paul Mangasser vor. Die Gewächse zeigten, daß sich einiges in diesem Weinland getan hat, daß aber auch dort noch Licht und Schatten nahe bei einander liegen. Wir hatten schon fast 10 Jahre keine systematische Probe der Capregion. Diese Weine überzeugten durch ihr sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die Gelegenheit erkannt und die Probe angeboten, das ist typisch für den kreativen Paule. Herzlichen Dank.

Oktober
Probe mit Weinen vom VDP-Weingut Graf von Neipperg

Nach langer Zeit, fast mit Entzugserscheinungen, freuten sich viele ältere Mitglieder auf die Weine des Grafen zu Neipperg. Die Überraschung war groß, daß die Qualitäten noch zugelegt hatten, allerdings auch die “württembergischen” Preise, die natürlich, was dann auch zur Sprache kam, im Verhältnis zu manchen Auslandsweinen, immer noch recht moderat. Hier gab es nur gute und lobende Worte über die TOP-Weine. Es war ein toller Abend und der Besuch bei der Veranstaltung der Weinbruderschaft hat sich mal wieder aufs optimale gelohnt. Sie können, Herr Graf zu Neipperg sehr stolz auf ihre Weine sein. Leider hatten wir keine Korrespondenz-Weine aus dem Bordeaux eingebaut. Das hätte den Rahmen gesprengt und die Anforderungen sicherlich für manche Teilnehmer in eine falsche Richtung gelenkt. Dieses Jahr ist Württemberg pur dran.

November
Probe mit Weinen vom VDP-Staatsweingut Weinsberg

Gleich weiter zur Sache ging es dann mit der hochwertigen Auswahl der Weine des Staatsweinguts in Weinsberg. WB Wilfried Schmitz hatte es sich nicht nehmen lassen, auch hier das Beste vom Besten auszusuchen um damit die Position des ihm stark verbundenen Anbaugebiets wieder nach oben zu ziehen. Dies ist ihm gut gelungen, denn wir bekamen schon einige ganz “starke Kerle” zur Verkostung, die sich als wirklich eindrucksvoll erwies. Auch hatte es der Kollege geschafft, von den Mangelweinen der Neuzüchtungen einige Probiermöglichkeiten zu gestalten. Hier kamen dann allerdings die Fragen auf, ob bei manchen Weinen die Preisgestaltung wirklich angemessen ist. Da waren viele Weinbrüder überzeugt, daß man mit einem gut gemachten Spätburgunder für etwa 35 Mark mindestens so gut bedient ist, wie mit einer doppelt so teueren Neuzüchtung. Also auch hier wieder ein ganz dicker Lob an den fleißigen Probenmanager.

Dezember
Traditionelles Nikolausessen

Dank guter Referenz durch die Atmosphäre bei der Probe zur Verleihung des Marketing-Preises, fanden wir zum Nikolaus-Essen wieder den Weg in die Wichheimer 200 und waren erneut von der guten Küche des Hauses von Marc Hochgürtel überzeugt. Das ganze Restaurant war für uns reserviert. So konnten wir in angenehmer Runde die Kontakte pflegen und den festlichen Abend in Ruhe und Gelassenheit im Freundeskreis genießen. Mal wieder eine tolle Sache, die von WB Paul Mangasser organisiert wurde. Merci !!

Dezember
Die neue Weinvilla in Heilbronn

Hohen Besuch aus Heilbronn erhielten wir in der Person des EX WB Werner Niemietz, dem Gründer der Weinbruderschaft Heilbronn, wo wir, vor 10 Jahren, Paten waren. Er brachte uns eine Kollektion der neu eingerichteten “Instanz” von Heilbronn, der gut organisierten Weinvilla mit ihren 17 Partnern, mit. Wir hatten das große Vergnügen eine ausgewogene Palette von Lembergern kennen zu lernen, die durchweg gute Vertreter ihrer Art waren. Das Punktungsniveau war recht hoch; so konnte zur letzten Veranstaltung des Jahres Württemberg nochmals in eine gute Position gebracht werden. Die Betriebe haben natürlich eine verhältnismäßig gleiche Situation. Dadurch konnten keine Ausreißer nach oben oder Abstürze in die andere Richtung passieren. Für die außergewöhnliche Präsentation, die sehr gute Organisation und die gelungene Probenführung möchten wir uns auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Werner bedanken. Es war ein toller Jahresabschluß und hat uns gezeigt, welche Spannbreite das südliche Anbaugebiet in sich birgt.

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Chronik 2000

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2001

Die Arbeit dieses Jahres fand unter den beiden Hauptthemen Oekologischer Weinbau und Anbaugebiet Rheingau statt.

Januar
Die Organisation NATURLAND – vorgestellt von Dr. Wolfgang Patzwall

Herrn Dr. Wolfgang Patzwall aus Franken stellte recht eindrucksvolle Weine und sehr viel Fachwissen zur Diskussion. Ein Wissenschaftler um den Wein brachte viele neue Erkenntnisse und sensibilisierte auch einige Mitglieder hinsichtlich des Bedarfs, zur noch qualifizierteren Lernbereitschaft. Wir werden diesen Pfad ganz klar bei unserer künftigen Arbeit beschreiten. Sicherlich wird uns Dr. Patzwall auch künftig ein wichtiger Lehrmeister sein. Es war ein großartiger Start mit dem Thema Technik, wie immer im Januar.

Januar
Aus Spaniens Regionen mitgebrachte Weine

Importe, direkt aus Spanien mitgebracht von WB H.J. Petzelt, sorgfältig ausgewählt, um einen guten Überblick zu erhalten, wurde ein sehr informativer Abend von allen Teilnehmern sehr positiv beurteilt. Die Bandbreite war voll gefächert. Herzlichen Dank an den initiativen Weinbruder.

Januar
Qualifikation zum Weinkenner des Jahres

Zwei Weinbrüder qualifizierten sich im Rahmen des Weinkenner-Wettbewerb vom FEINSCHMECKER im Weingut Weil, Kiedrich für die Endrunde im Schloß Reinhartshausen , nach dem olympischen Motto, dabei sein ist alles, kamen sie zwar nicht auf einen der begehrten ersten 3 Plätze. Trotzdem viel gelernt in jeder Hinsicht.

Februar
Die Winzergenossenschaft Auggen – vorgestellt vom Vorsitzenden Herrn Martin Schmidt

Erstmalig, nach vielen Jahren, hatten wir einen Vorstandsvorsitzenden einer Winzergenossenschaft bei uns. Herr Martin Schmidt aus Auggen erläuterte uns sehr ausführlich die Aktivitäten der wichtigen Weinbaugemeinde im Markgräflerland, wie man zur ersten Gemeinde Europas wurde, in der nach oekologischen Kriterien Wein produziert wird. Neben dem eindrucksvollen und engagierten Vortrag erlebten wir auch sehr attraktive Weine, denen die Ausbaumethodik offenbar gut bekommt. Es gab kaum eine Punktung unter 13,0. Mit einem Durchschnittswert von 16,5 gewann ein Spätburgunder Spätlese vom Schäf. Herzlichen Dank Herr Schmidt, Sie haben die WG Auggen bestens vertreten.

Februar
Raritäten aus dem Wallis

Dr. Gerd Meier , unser Weinfreund hat seltene Gewächse für uns aufgetrieben. Namen wie Himbertscha, Gwäss oder Altesse wurden uns an diesem Abend vorgestellt. Eine tolle Probe ,leider war das Geschmackserlebnis durch die Zerstörung eines Teils der Sendung etwas eingeschränkt. Eine solche Probe werden wir sicher einmal wiederholen.

März
ECOVIN – vorgestellt vom Gutsleiter des VDP – Betriebes von Kanitz

Mit viel Engagement stellte uns der Gutsleiter des VDP-Betriebes von Kanitz, Herr Ralf Bengel, sein rheinisches Umfeld mit hervorragenden Weinen der Gruppe ECOVIN vor. Speziell ein Spätburgunder des Hauses Asbach-Kretschmar aus Winkel begeisterte so sehr, wie die edelsüßen Stöffchen zum Probenende hin, die Teilnehmer. Der Wissensdurst konnte optimal befriedigt werden. Die Häuser vom Mittelrhein und aus dem Rheingau stellten eine Superprobe vor, die wir anderen Weinbruderschaften sehr zur Wiederholung empfehlen. Herr Bengel, Sie waren große Klasse und haben Ihre Kollegen ganz toll vorgestellt. Ein vorbildliches und klassisches Gemeinschaftswerk des Verbandes.

März
Die fast unbekannte Weinregion der Abruzzen

Kein Seitental der Abruzzen hat Weinbruder Paul Mangasser ausgelassen, um ausgefallene Rotweine aus Mittelitalien mitzubringen . Diese Fleißarbeit ist im bestens gelungen , wir konnten an diesem toll organisierten Abend echte Raritäten verkosten, die auf dem deutschen Markt zum Teil nicht erhältlich sind. Die Stimmung am Abend war ganz hervorragend. In letzter Konsequenz erwiesen sich die im Vorfeld von dritter Seite geäußerten Meinungen über den Stellenwert der Region als weitgehend deckungsgleich mit unseren Erfahrungen. Gut gemachte, interessante Weine aus einer Bergregion, die nicht in vorderster Front der Popularität steht. Alles grundsolide, jedoch keine sensationelle Weine.

April
Ein Weingut – eine Rebsorte – der Spätburgunder

Das einzige deutsche Weingut, das nur die Rebsorte Spätburgunder anbaut und vielseitigst verarbeitet, wurde von seinem kreativen, jedoch auch sehr realistischen Gutsdirektor Friedrich Dries persönlich vorgestellt. Viele Weinbrüder hatten noch nie die Gelegenheit zum Kennenlernen der Weine des Hauses wahrnehmen können. Eine ganz Klasse-Veranstaltung, die mit Sicherheit das Interesse am Hause geweckt hat, denn es kamen auch sehr außergewöhnliche Punktungen von “sparsamen” Punktern. Einen herzlichen Dank für diesen großartigen Abend mit einer sehr attraktiven Produktreihe. Überschrift: Sehr empfehlenswert !!

April
Eine Jahreshauptversammlung mit Weinen des Jahrgangs 1990

Die Oldtimer-Trophy der 90er war ein unerwartetes Weinerlebnis. Dieser Jahrgang zur JHV fand die genügende Aufmerksamkeit. Die eingebauten Piraten erfüllten ihren Zweck ganz prima. Eigentlich waren fast alle Weine kleine Höhepunkte. Lediglich eine Probe wirkte anfangs etwas müde, konnte sich aber im Laufe des Abends gut entwickeln, wie auch die Stimmung im Probenraum.

April
Zur Narzissenblüte in’s Hohe Venn

Wie immer professionell, eigentlich sogar noch besser als im vergangenen Jahr, war die Wanderung im Hohen Venn mit belgischen und deutschen Wegen, von WB Addy Kempe vorbereitet und gemanagt worden. Die über 20 Teilnehmer fühlten sich auch vom Wettergott bestens betreut und genossen das angenehme Klima und die zahlreichen Blütenstellen der Narzissen. Es gab gute Gespräche und abschließend ein ordentliches Essen mit belgischen Klosterbieren.

Mai
Herr Weil begeistert nicht nur mit seinen Weinen

Ein gelungener Start in den Mai mit dem Besuch von Herrn Wilhelm Weil aus Kiedrich in Begleitung von Herrn Becker-Köhn. Die Spitzenweine wurden mit allgemein sehr hoher Punktzahl bewertet. Der Sachvortrag durch Herrn Weil war, in Kombination zu einer Darstellung der Qualitätsleistung des Hauses so überzeugend, daß wir uns entschlossen, Herrn Weil die Ehrenmitgliedschaft in unserer Bruderschaft anzubieten. Herr Weil bestätigte uns durch seine Ausführungen nochmals ganz deutlich, daß Leistungen für das “Vinifizieren” solcher Spitzenprodukte einfach aufgebracht werden müssen, um das hohe Niveau zu halten. Nur hartnäckiger Willen kann solche Produkte über Jahre hinweg sicher produzieren. Interessant war auch der Bereich, in dem Herr Weil über seine Partnerschaft mit der Japanischen Familiengesellschaft berichtete. Ein Abend der mit großer Begeisterung endete.

Mai
Auf zur Weinwanderung in den Rheingau

Die Ehrenmitgliedschafts – Urkunde wollten wir Herrn Wilhelm Weil dann bei der Weinwanderung als erste Maßnahme überreichen. Dies war leider nicht möglich, da Herr Weil einen Flug nach New York nicht verschieben konnte, um uns zu empfangen. Trotzdem hatten wir die Gelegenheit, die neue, außergewöhnliche Vinothek bei einem Sektempfang kennenzulernen. Die Bewunderung war groß. Danach ging es ins benachbarte Weingut des Baron zu Knyphausen, wo wir auch von Herrn Ludwig als Delegierter des Rheingauer Wein Konvents empfangen wurden. Der vorherige Landrat, Herr Frietsch, übermittelte, ebenso wie die Rheingauer Weinkönigin Salome Nies, herzliche Grüße. Die Weinprobe im VDP-Hause des Barons spiegelte die Klasse der Weine wieder und vermittelte und einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Hauses. Die anschließende Wanderung am sonnigen Rheinufer zur Weinpump in Eltville, ließ uns die tolle Atmosphäre des Stroms in dieser Breite voll erfassen. Die Wanderung mit Probeständen durch die Erbacher Lagen, bestens organisiert durch das Weingut Jakob Jung, erhöhte die Erlebnisqualität des Tages in herausragender Form. Die herzliche und gemütliche Atmosphäre im Weingut wurde durch die Freundlichkeit der Familie Jung stark gefördert. Wir danken für das große Engagement aller Beteiligten, denn gegen 19.00 h rollte ein Bus mit zufriedenen Menschen in nördlicher Richtung. Ein ereignisreicher Tage mit tollen Erlebnissen lag hinter uns. Das war Rheingau pur + edel.

Mai
Ein Weingut im VDP und Naturland – Verband , das Weingut Wittmann in Westhofen

Ein Überraschungsgast im weitesten Sinne war Herr Wittmann aus Westhofen im Rheinhessischen Hügelland, ziemlich am Südende des großen Anbaugebiets. Dieses Weingut, das sich sowohl im VDP als auch im Naturland-Verband bestens präsentiert, konnte auch bei uns mit seinen hochklassichen Weinen glänzen. Die angenehme Präsentation durch Herrn Philipp Wittmann kam bei den Teilnehmern gut an. Die Eltern Wittmann können auf ihren sehr qualifizierten und engagierten jungen erfolgreichen Sohn sehr stolz sein. So wundert es nicht, das der Betrieb im Sommer 2000 in die Hitliste der 100 besten deutschen Weingüter kam. Konzentrierte und systematisches Arbeit wird irgendwann belohnt. Herzlichen Dank an die Familie Wittmann aus Rheinhessen .

Juni
Dr. Rowald Hepp vom Schloß Vollrads zu Gast

Stark ging es dann in der Junirunde weiter, wir konnten Herr Dr. Rowald Hepp vom Schloß Vollrads begrüßen. Die offene Aussprache, die klare Stellungnahme zu vielen aktuellen Punkten und einigen zurückliegenden Ereignissen hat die Gesprächsrunde sehr stark beeindruckt. Die Weine des Jahrgangs 1999 waren ebenfalls auffallend gut und rundeten das Gesamt- bild sehr positiv ab. Es war ein Höhepunkt im Jahr und für alle Interessierten ein tolles Erlebnis in idealer Kombination der Person, des Weins und der Region, zu der uns Herr Hepp aus gegebenem Anlaß sehr viel vortragen konnte.

Juli
Herr Hartmut Heintz , präsentierte das Weingut im Zwölberich aus Langenlonsheim / Nahe

Die intensive Verbindung zwischen Natur und natürlichen Produkten in flüssiger Form war sehr aufschlußreich und wurde durch Herrn Heintz sehr gut dargestellt. Sicherlich wird der eine oder andere Weinbruder den Betrieb an der Nahe jetzt persönlich kennenlernen wollen oder mit seinem Freundeskreis eine Visite dort abstatten. Die Höhe der Preise war etwas ungewohnt aber es gab dafür logische und klare Erläuterungen. Das Verfahren nach Demeter ist in Deutschland nicht so sehr verbreitet und noch erklärungsbedürftig. So können wir anderen Bruderschaften nur raten, den sehr angenehmen Herrn Heintz zu sich zu bitten, denn die Rebsorten-Vielfalt ist auch außergewöhnlich.

August
Albarinos aus Rias Baixas in der Provinz Pontevedra

Die Albarinos dieser DO sollte uns eigentlich Herr Georg H. Schultze aus Köln persönlich vorstellen. Leider mußte er einen Ruf nach Spanien folgen . So konnten wir uns dann im kleineren Kreis eine Vorstellung über die Geschmacksvarianten der frischen, fruchtigen Weißweine aus dieser galizischen Region am Nordwest-Ende von Spanien machen. Die angekündigte Gleichheit der Weine konnten wir nicht bestätigen. Die Wertung lag dann bei diesen 12 Weinen doch zwischen 11,5 und 15,5 Punkten .

August
Zu Besuch bei der ” WEINSTRASSE ADOLPH “

Das sich hinter der Fassade von “WEINSTRASSE ADOLPH” einer der führenden deutschen Weinvermarkter verbirgt, stellt man beim Besuch des Hauses sehr schnell fest. Die 40-jährige Berufserfahrung von Gerd Adolph, der als Gründer des Hauses Schlumberger völlig neue Wege beim Import und Vertrieb von Weinen ging, dokumentieren ein erfolgreiches Berufsleben, dessen Erfahrungen nun auch als Entwicklungshelfer den Rumänen unter die Arme greift. Die dargestellte Kollektion von WEINEN DER NEUEN WELT zeigte ganz deutlich die Vielfalt und Ausdruckskraft der Rebsorten, die als Vergleich für alle Teilnehmer zur Verfügung standen. Der Gesamteindruck war hervorragend. Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ausdrücklich für die großzügige Bewirtung und Betreuung bedanken.

August
Mit der deutschen Weinkönigin bei unseren Weinfreunden in Roermond / NL

Der Besuch bei unseren südlimburgischen Weinfreunden mit der deutschen Weinkönigin Simone Renth war durch die vorgestellten Siegerweine des internationalen Silvaner-Preises ein echter “Knüller”. Die rund 70 Teilnehmer lernten deutsche Weine auf eine andere Weise kennen und anschließend auch schätzen. Unterhaltsam, lehrreich war das Treffen mit den Weinkennern, die viele offene Fragen zum Deutschen Wein an diesem Sonntagnachmittag beantwortet bekamen. So vertieft sich die Freundschaft unserer Gruppen. Eine stattliche Anzahl Weine wurde direkt bestellt und dadurch auch Absatzmarketing betrieben.

September
Eine Genossenschaft rückt auf in die TOP – Güter der Liste von DM

Durch das Aufrücken der WG Pfaffenweiler in die 100 TOP-Weingüter in die Liste von DM, die von unserem Ehren WB Pit Falkenstein geführt wird, waren wir auf dieses Erfolgsweingut aufmerksam geworden. Die Weine kamen ganz toll an. Leider konnte Herr Stefan Männle wegen Krankheit dann doch nicht bei uns weilen. Die Weine begeisterten durch die Frische und Ausdruckskraft. Der Platz in der Ehrenloge dieser Zeitschrift ist wirklich berechtigt.

September
Unsere Partner aus Bukarest auf der EXPO

Übernommene Patenschaften sollten mit Leben ausgefüllt werden. Dies war die Überlegung unserer Partner in Bukarest. Deshalb wurden wir eingeladen, am Rumänientag der EXPO in Hannover bei der Einführung der neuen Roben aktiv mitzuwirken und die Ernennung von Ehrenmitgliedern zu unterstützen. So hatte dann der Bruderschaftsmeister die Ehre, den Außen- und Kultusminister von Rumänien und die deutsche Bildungsministerin, Frau Edelgard Bulmahn zu Ehrenrittern der 1. Rumänischen Weinbruderschaft mit einem 500 Jahre alten Schwert zu “schlagen”. Der anschließende Rundgang auf der EXPO mit dem Chef des rumänischen Weinbauinstitut in den eleganten dunkelblauen Roben machte die Gruppe zum sehr begehrten Fotoobjekten .

September
Ein weiterer Spitzenbetrieb aus dem Rheingau – das Weingut Georg Breuer

Spannend erwartet wurde von uns Herr Bernhard Breuer aus Rüdesheim, der uns mit seinen Weinen sehr beeindruckte. Neben der Erfolgsgeschichte des Hauses kam natürlich auch das Reizthema “Erstes Gewächs” im Rheingau zur Sprache. Herr Breuer stellte uns schwerpunktmäßig seine Philosphie der Weinqualitäten und die Ursachen seines Erfolgs vor. Eine nachhaltige Darstellung des “stillen” Superweinmachers aus Rüdesheim. Merci !

September
Selektion für den diesjährigen Marketingpreis

Nochmals Rheingau diesmal von Hochheim bis Lorch , toll und ergiebig war die erste Selektion mit den angestellten Rieslingen für die Ermittlung des Marketing-Preisträgers 2000. Viele tolle Weine waren in der Verkostung, So daß es ganz knapp zuging , bei der Ermittlung der 10 Betriebe für die Endausscheidung.

Oktober
Die Bundesvorsitzende des OEKOVIN – Verbandes , Frau Bernhard bei uns zu Gast.

Reinen Wein erhielten wir in roter Form von Frau Christine Bernhard eingeschenkt, denn als Bundesvorsitzende des OEKOVIN- Verbandes hatte sie viel zu berichten. Mit viel Charme führte uns Frau Bernhard in die Welt der tollen Rotweine ein, die große Anerkennung fanden und bewiesen, daß die Arbeit mit oekologischen Mitteln sicherlich langfristig zum Erfolg verhilft. Das der eigene Rotwein von Frau Bernhard dann noch fast der Knüller des Abends wurde, hatte die Weißweinerfahrene nicht erwartet. So kann es manchmal dann laufen. Wir waren sehr begeistert von Frau Bernhard und Ihrem Vortrag.

Oktober
Deutsche Spitzensekte mit Prof. Dr. Helmut Arntz

Ein schöner Rahmen, ein interessanter, geistreicher Professor, gut gemachte deutsche Sekte, was will man eigentlich noch mehr erleben als begeisterter Weinfreund. Der Unterhaltungswert dieses Samstags war sehr anspruchsvoll und die zahlreichen Teilnehmer konnten viel Neues über das hartumkämpfte Geschäft der prickelnden Weine erfahren. Der Professor überzeugte mit seinem Fachwissen, seiner Ausführlichkeit und seine Fähigkeit, das Wissen so gut zu vermitteln. Ein zweiter Teil wird Anfang Januar stattfinden, weil wir die große Anzahl der angestellten Sekte wegen der Verträglichkeit und der Sensibilität durch die Kohlensäure nicht an einem Tage verkosten konnten. Wir danken an dieser Stelle auch Herrn Lorenz vom Dellbrücker Weinhaus, denn er unterstütze uns sehr großzügig in Logistik und stellte uns die hervorragenden Sektgläser zur Verfügung.

November
Wiederholung einer Rheinhessen – Probe als Test

Bei den im August letzten Jahres angestellten Rheinhessen-Weine konnte jetzt 15 Monate später keine spürbare Weiterentwicklung festgestellt werden. Alles in allem eine interessante Querschnittsprobe der Region mit den jüngeren Spitzenbetrieben, die uns WB Mangasser sehr detailiert vorstellte.

November
Und noch ein Spitzenweingut aus dem Rheingau , Herr Künstler aus Hochheim zu Gast

Die vorläufige Abrundung des Programmabschnitts “Rheingau” wurde mit Herrn Künstler optimal vollzogen. Frische, ansprechende Weine eines den meisten Mitgliedern unbekanntes TOP-HAUS aus Hochheim. Der Abend gestaltete sich für alle Beteiligten zu einem großartigen Erlebnis mit grandiosen Weinen und einer sehr anregenden Darstellung durch Herrn Künstler. Wir haben einen sympathischen, fleißigen und bescheidenen Spitzenwinzer kennengelernt, der uns auf der ganzen Linie überzeugte. Einen ganz herzlichen Dank an Herrn Künstler für sein Engagement für die Bruderschaft.

November
Endausscheidung für die Vergabe des Marketingpreises 2000

Die erfahrene Jury zur Findung des Marketing-Preisträgers hatte sich viel vorgenommen, um die höchst repräsentative Runde der tollen Weine in die richtige Reihenfolge zu stellen. In einem schweren Kampf, in dem sehr auf eine äußerst korrekte Punktung geachtet wurde. In die Verkostung flossen alle Feinheiten der sensorischen Erfahrung von mehr als 400 Proben . Mit dem knappsten Ergebnis ,daß es jemals bei der Vergabe des Marketingpreises gab, konnte sich das Weingut Johannes Ohlig aus Oestrich – Winkel an die Spitze setzen, den zweiten Platz belegte das Weingut des Prinz von Hessen aus Johannisberg, das vor mehreren Jahren bereits einmal den Marketingpreis gewann. Also ein Beispiel an Zuverlässigkeit. Der dritte Sieger ist das Weingut Domdechant Werner’sches Weingut in Hochheim. Wir freuen uns jedoch auch berichten zu können, daß auch der Abstand der übrigen Güter zu den Gewinnern zum Teil sehr gering war. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an alle Beteiligten. Der Rheingau hat sich bei uns in ein allerbestes Licht gebracht. Wir empfehlen allen Bruderschaften, diese Region zu erforschen. Es lohnt sich sehr.

Dezember
Die 400. Probe der Weinbruderschaft

Mit unserer 400. Probe und einem sehr festlichen Programm, ergänzt durch edle und feine Rotweine der spanischen Weindymnastie Raventos, begingen wir einen großen Feiertag in unserem fast 20jährigen Vereinsleben. Die Zusammenkunft im Stammhaus DORINT KONGRESS – HOTEL unter der Leitung von Olaf Offers mit sehr gut gelaunten Mitgliedern und Ehrengästen war eine ganz gelungene Sache. Die Ehrung langjähriger Weinbrüder mit einer Kette und unserem Erkennungszeichen, war sicherlich auch ein Höhepunkt in unserer bisher sehr zurückhaltenden Außendarstellung der Mitgliedschaft. Die nachträgliche Überreichung von Ehrenmitgliedschafts – Urkunden an Herrn Dr. Antwerpes, Pit Falkenstein und die Mutter der Truppe, Ulla Schlechter, war lange überfällig und wurde im entsprechenden Rahmen nun nachgeholt. Die launige Begrüßung durch den EX-Regierungspräsidenten wurde freudig applaudiert. Auch für die ungeduldigsten Gäste war der Weg mit dem Bruderschaftsmeister durch die Zeitmaschine unterhaltsam . Sie wurden mit einer hochkarätigen Weinprobe der 3 Häuser des Konzerns Raventos belohnt und lernten als Premierengäste diese hervorragenden Tropfen kennen. Volker Valerius wurde in unseren Freundeskreis aufgenommen. Als Geschenk für die tolle Probe gab es eine Original-Flasche CODORNIU CAVA aus den 50er Jahren, die aus irgendwelchem Grunde die Zeiten im gefüllten Zustand überlebt hatte. Ein außergewöhnliches Geschenk für das Museum in Spanien. Ein sehr gelungener Abend, der alle Beteiligten zufrieden stimmte.

Dezember
Unser Weinbruder Fritzli Hahn aus Zürich, mit einer Probe aus seiner “Sommerheimat” Bandol

Weinbruder Fritzli Hahn aus Zürich, auch Bewohner einer Sommerresidenz an der Grenze zur Weinbauregion Bandol, hat seine Beziehungen spielen lassen und uns eine erstklassige Probe zusammengestellt, die keine Wünsche offen ließ. Alle Weine waren top und bewiesen mal wieder die Klasse der kleinen südfranzösischen Edelregion, die als eins der ersten Gebiete eine AOC war. Fritzli, das hast Du gut gemacht in jeder Hinsicht.

So konnten wir dieses Jahr ein Programm mit 27 offiziellen Veranstaltungen zur Zufriedenheit aller Beteiligten abschließen und wünschen Ihnen und uns weiterhin tolle und spannenden Weinerlebnisse im Jahr 2001. NOCHMALS GANZ HERZLICHEN DANK AN ALLE BETEILIGTEN UND MACHER, SPONSOREN UND ENGAGIERTE IN ALLEN BEREICHEN. EIN FROHES FEST UND EIN ERFOLGREICHES NEUES JAHRTAUSEND WÜNSCHEN WIR AUS KÖLN.

FÜR DEN VORSTAND DER WEINBRUDERSCHAFT
DEZEMBER 2000

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Chronik 1999

Erstellt von webmaster am 1. Januar 2000

Januar

Traditionelles Thema Technik im Januar. Mit großen Erwartungen auf beiden Seiten gestalteten wir einen Abend mit Armin Diel . Eine Weinprobe, die allen Teilnehmern viel Freude brachte. Auch die ärgsten Zweifler an der Qualität der Weine des Hauses waren begeistert. Gleichzeitig wurden wir über die anspruchsvolle Arbeit für den Gault Millau WeinGuide , ausführlich Informiert. Die uns als Geschenk überreichte alte Lagenkarte der Nahe von 1901 war dann Grundlage für den Vortrag über die kommende Entscheidung zur Lagenvermarktung nach französischem Vorbild. Mit dem Kapitel VDP Nahe/Ahr wurde die Probe abgerundet .

Januar

Der Marketingpreisträger von 1993 das Weingut Menger, Elch/Rheinhessen überzeugte mit frischen und fruchtigen Weinen. Als Premiere fand in Gruppen ein Vergleich mit der Spezialität des Hauses, dem Malvasier statt. Die Weine und die Ausführungen durch die Familie waren sehr lobenswert und haben uns einen wunderbaren Abend geboten. Dafür auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank. Als Tip für unsere Leser; ein sehr empfehlenswertes Spezialitäten-Weingut.

Februar

VDP pur mit seinem Präsidenten Prinz zu Salm aus Niedernhausen , erlebten wir bei der Vorstellung des Weinguts von der Nahe mit sehr interessanten Weißen und ganz komplexen Rotweinen. Erst jetzt können wir uns richtig vorstellen, wie umfangreich die Vorgaben und Auflagen sind, um ein Weingut beständig in der Oberliga der Klassegüter zu halten. Der Prinz hat dies mit seinen; uns vorgestellten Weinen wirkungsvoll geschafft. Wir danken nochmals ganz herzlich für den spannenden Abend.

Februar

Der erste Marketingpreisträger unserer Bruderschaft kam von der Nahe, auch diesmal kam er persönlich, Willi Schweinhardt aus Langenlonsheim erläuterte uns seine umfangreiche Palette verschiedener Rebsorten, die vom Weingut seit Jahren mit viel Erfolg angebaut werden. Eine Darlegung der einzelnen Schritte zur Expansion eines Weingut zeigte uns dann auch die umfangreichen Arbeiten und Aufgabe als großer selbstvermarktender Winzer, der überwiegend Privatkundschaft bedient. Wir konnten von Herrn Schweinhardt viel lernen. Herzlichen Dank!!

März

Im Jahr der Marketingpreisträger durfte natürlich unser Rheingauer Partner nicht fehlen Mit seinem neuen Geschäftsführer Markus Sieben präsentierte sich “der Prinz von Hessen” ganz hervorragend und brachte frische, knackige Weine in die Runde, die sehr große Anerkennung fanden. Wir hatten uns diesmal auf Weißweine konzentriert und feierten den 18. Geburtstag der Weinbruderschaft angemessen mit einem Winkler Hasensprung Eiswein des Jahres 1992. Ein großartiger sehr gelungener Abend mit einem Klasse-Weingut und einem sehr kompetenten Geschäftsführer.

April

Die Jahreshauptversammlung brachte uns frische, ausdrucksstarke Rieslinge der Topgüter der Nahe und damit einen weiteren Einblick In dieses sehr kreative Anbaugebiet.

April

Das lange erwartete Sensorik-Seminar mit Dr. Otto Currie, verdiente ein ganz dickes Lob, denn wir lernten durch die geschickte Beschaffung von Weinen, die bei Prüfungen unterschiedliche Schicksale hatten, sehr sensible Beurteilungsergebnisse kennen, die dann auch mehrheitlich bestätigt wurden .
Die alte und leidige Diskussion, welche Prädikatsstufen, wie viele Maximalpunkte erhalten dürfen, brachte eine Aufteilung der Gruppe In 2 Lager, wie wir sie immer wieder erleben. Ganz herzlichen Dank an Dr. Otto Currie für den außerordentlichen Nachmittag mit fast 80 Teilnehmer.

April

Traditionelle Wanderung ins zum Naturschauspiel vor unserer Türe, Hohes Venn zur Narzissenblüte ! Mit einer Wandertruppe, die diesmal nicht vom Regen gestraft wurde und dadurch noch fröhlicher und auch lustiger war. Nach der anstrengenden Wanderung durch Belgiens Auen gab es dann ein herzhaftes Essen und so viel Trappistenbier, wie die Teilnehmer für die Rückfahrt verkraften konnten, Wieder mal eine tolle Vorbereitung und Leitung durch WS Addy Kempe.

Mai

Kurz vor dem altersbedingten Ausscheiden des “Sohnes” vom Weingut ‚Julius Koch & Sohn in Ungstein , präsentierten sich die Weine in starker Art und brachten dem Produzenten eine hohe Anerkennung. Wir wollten mehr über den Siegerwein der Pfälzer Chardonnay-Probe vom letzten Jahr wissen und waren über das erweiterte Angebot sehr erstaunt. Herzlichen Glückwunsch Herr Koch , eigentlich sollten Sie weitermachen.

Mai

Ehren-Weinbruder, Michael Graf Adelmann stellte uns seine tollen Weine und anschließend eine sehr ansprechende Palette der HADES-Gruppe vor. Ein grandioser Abend mit einem sehr nettem Moderator in Begleitung seiner charmanten Gattin . Die Punktung der Weine und die Bestellungen zeigten, dass die Neugier auf die edlen Tropfen für ruhige Stunden geweckt wurde. Wenn Ehrenmitglieder uns besuchen, ist dies schon ein Höhepunkt Im Jahreszyklus der Weinbruderschaft. Eine rundherum gelungene Probe .

Juni

“Die Moselle von der anderen Seite kennen lernen” wurde von den Teilnehmern der dies-jährigen Weinwanderung angenommen und aufs beste realisiert. Der grandiose Start auf dem Konstitutionsplatz von Luxemburg unter Führung von Herrn Wagner, vom Luxemburger Weininstitut in Remich vermittelte uns viel Wissen über die gigantische Festungsstadt. In den Bock-Kasematten wurden wir bestens über die letzten Jahrhunderte Geschichte aufgeklärt, natürlich mit einem tollen Cremant der Vins Moselle . Das Essen in der Goethestuff in der Altstadt passte richtig In die Tagesstimmung. Der Kellerbesuch im Moseltal war sehr ergiebig und brachte völlig neue Erkenntnisse über die Qualität der Weine in Luxemburg.
Unsere Wanderung über die Moselhöhen war bei dem intensiven Sonnenschein schon fast zu anstrengend. Danach konnten wir uns dann im Privatweingut Schumacher in Wormeldingen bei edlen Tropfen entspannen, bevor wir das Luxus-Schiff “Marie-Astrid” bestiegen und eine wunderschöne Fahrt auf der Mosel genossen. Das Mittagessen mit regionalen Spezialitäten im Schloss von Stadtbredlmus und die passenden Weine bildeten einen weiteren Höhepunkt der Tour. Die Führung im Weinmuseum von Ehn und die Probe im Hause Kohl-Reuland waren der Abschluss von zwei gelungenen Tagen mit tollen Erlebnissen.

Juni

der umtriebige Marketing-Preisträger Wilhelm Zähringer , aus dem Markgräflerland war voller Elan und Energie als er uns durch seinen bewährten Weggefährten, Herrn Paul Köpfer seine sehr umfangreiche Sortenvielfalt und die unterschiedlichen Macharten der Weine und deren Entwicklungen im kellertechnischen Bereich vorstellen ließ. Ein gelungener Abend mit zahlreichen neuen Erkenntnissen und großen Weinen, die alle hervorragend gemacht wurden. Das Weingut Zähringer als OEKO-Betrieb wurde uns im Detail erläutert . Vielen Dank, die Lehr- und Genussprobe hatte alles, was wir uns so wünschen und hat damit das Ansehen des Weinguts in unserem Kreise sehr gefestigt.

Juli

Mit viel Geschick und Energie hat der Keilermeister Wolfgang Klug eine sehr geglückte Probe von hervorragenden Literweinen aus vielen Anbaugebieten Deutschlands zusammengetragen. Leider konnte der Kellermeister an diesem Abend nicht persönlich seine gute Arbeit genießen. Herzlichen Dank für das tolle Erlebnis unserer sensorischen Wahrnehmungen.

Juli

Großen Beifall brachte der gekonnte Auftritt von Herrn Kurt Gabelmann, Leiter der Nachfolgefirma der ehem. Domäne Niederhausen. Herzhafte unkomplizierte aber sehr, sehr sortentypische Rieslinge zeigten, wie gut diese Rebsorte geeignet ist, das Herz der Weinfreunde zu erobern. Die Begeisterung war groß und die offene verbindliche Art von Herrn Gabelmann mit seinen Erläuterungen über die Umwandlungen des Betriebes rundeten In perfekter Form das hohe Niveau der Probe ab. Herzlichen Dank an das tolle Team in Niedernhausen.

August

Mit CODORNIU, einer der ältesten europäischen Weindynastien und deren CAVAS, genossen wir einen tollen Sommerabend in einem Spanischen Spezialitätenrestaurant, fiel, Herr Volker Valerius vom deutschen Stammhaus in Bingen, servierte uns 7 Köstlichkeiten, die leider nicht auf dem Markt in Deutschland erhältlich sind, die jedoch die große Leistungsspannbreite des Hauses darstellte. Eine tolle Veranstaltung, die auch durch die gute gastronomische Betreuung des Meson EL CORDOBER vollendet wurde. Wir freuen uns schon jetzt auf die 400. Probe. die wir mit dem gesamten Rotweinprogramm des Firmenbereichs RAIMAT, unserem Gewinner der Welt-Cabemet-Sauvignon-Probe gemeinsam mit Herrn Valerius im Dezember 2000 durchführen werden. Herzlichen Dank an alle Beteiligten .

August

Alte Freundschaften halten meistens recht gut. So auch zum ersten weiblichen Mitglied der Weinbruderschaft zu Köln vor 10 Jahren: Frau Claudia Knod, Fachfrau für Weinmarketing, nun im eigenen Betrieb in Burg an der Mosel. Der väterliche Betrieb wird vom Bruder Rainer und Claudia mit vielen Ambitionen, vor allem um “nach Oben” zu kommen, betrieben. Nach dem Wein des Monats im Magazin DM vor einigen Tagen, stellte sich Claudia nun auch bei uns mit erwähnenswerten, tollen Rieslingen der Mittelmosel vor. Der eingeschlagene Weg ist erkennbar. Die Leistung wird auch hoffentlich recht bald auf breiter Front Früchte tragen. Ein ganz gelungener Abend, der für alle Beteiligten noch lange In Erinnerung bleiben wird. So schnell vergehen 10 Jahre!

September

Unsere Verbundenheit zur Anbauregion RHEINHESSEN kam mit dem Auftritt der deutschen Weinkönigin Susanne Völker aus Oppenheim und dem Geschäftsführer von Rheinhessen-Wein, Herrn Bernd Kern, an diesem schönen Samstagnachmittag im Restaurant am Yachthafen, direkt am Rhein, bei der bekannten Insel Groov, so richtig zum Ausdruck. Die Top-Gewächse wurden so gekonnt vorgestellt, dass unsere Freude an diesem Erlebnis riesengroß war. Art, Wein, Stimmung und das Umfeld vermittelten uns einen gelungenen entspannungsreichen Tag, der allen Teilnehmern in Erinnerung bleiben wird. Die von Susanne Völker , vorgetragenen Erlebnisse als Weinkönigin rundeten dann die Stunden noch ab. Herzlichen Dank Herr Kern und Susanne Völker , die trotz einer Unfallverletzung gekommen war. Die anderen Weine aus Deutschland stellte BM H. R. Schlechter vor.

September

Herzlich Willkommen in Köln für unseren Marketing-Preisträger 1996, dem traditionsreichen Weingut Reichsrat von Buhl aus Deidesheim konnten wir leider nicht sagen, denn der Besuch fand in der geplanten Form nicht statt. So improvisierten wir mit Deidesheimer und andere Pfälzer Gewächse. Just kurz vor dem Beginn der Probe erhielten wir die Urkunde + Mitteilung vom GUINNESS-BUCH-Verlag, Hoffmann & Campe Hamburg, dass unsere Welt-Cabernot-Sauvignon-Probe vom 05.09. 1999 mit 160 Weinen aus 42 Ländern und 128 Anbaugebieten eingetragen/anerkannt wurde und ins kommende Buch eingetragen wird.

September

Weine aus der ungarischen Heimat seiner Frau stellte der bekannte Musikkünstler,unser Weinbruder Madzarevic aus Anlass der Geburt seines 2. Kindes in gekonnter Weise vor. Es war eine systematische Darstellung des Weinbaulandes, die uns die regionalen Gegebenheiten sehr viel näher brachte. Die guten klimatischen Verhältnisse und die lange Tradition/Erfahrung, werden künftig als preiswerte Alternativen zu vielen Traditionsmarken im Markt neue Mischungsverhältnisse bringen. Die gute Vorbereitung und der tolle Vortrag von WB Madzarevic soll an dieser Stelle ganz besonders gewürdigt werden, Herzlichen Dank .

Oktober

Ehrenweinbruder Ferdinand Erbgraf zu Castell-Castell , erhielt den Marketing-Preis 1999 im traditioneller Stelle im Restaurant “Pfalzeck ” Wir hatten im Prüfungsverfahren Franken-Silvaner beurteilt und dabei die starke Unterstützung des Weinbauverbandes erhalten. in der Endausscheidung setzte sich dann das Castellsche Domänenamt als Spitzenreiter durch. Die Übergabe der Urkunde an den Vorsitzenden des Silvaner-Forums war ein besonderes Vergnügen, denn der Erbgraf war letztes Jahr Ehrenmitglied in unserer Bruderschaft geworden und der Bruderschaftsmeister ist Vorstandsmitglied im Silvaner-Forum.

Oktober

Eine Elsass-Probe vom Kenner vor Ort ausgewähIt. Der französische Etiketten “Papst” KAH erhielt unsere Flaschen der Welt-Cabemet-Sauvignon-Probe als Motiv-Ensemble und gab uns dafür eine Probe seiner Heimatregion. Diese Weine wurden mit sehr viel Interesse getestet und überwiegend gut bis sehr gut gepunktet. Eine ausgewogene Probe! Der PIRAT von Zind-Humbrecht eröffnete dann noch weitere Perspektiven, allerdings auch in preislicher Hinsicht. Dies löste dann die Diskussion aus, welche Preise für welche Weine angemessen sind. Merci George Kah in Furdenheim

Oktober

Mal wieder auf Weinreise , diesmal durchs attraktive Rebland bei Baden-Baden mit einer kleinen Truppe von 17 Teilnehmern, die sich bestens verstand und dazu verhalf, einige schöne erlebnisreiche Tage In dieser gottgesegneten Region bei Superwetter zu gestalten, Höhepunkte waren sicherlich die Probe in der stilvollen Atmosphäre im Schloss Neuweier, die Probe mit Herrn Terstappen in der vorzüglichen Winzergenossenschaft Varnhalt, der Besuch der Bühler Höhe und das Essen im Panorama-Restaurant Röderhof von Herrn Wecker. Imponierend war die Größe und das Ausmaß der WO Affenthai, die mit fast 250 ha zu den ganz großen modernen Betrieben im Lande gehört. Alle Teilnehmer waren bei der Führung durch den SWR in Baden-Baden geschockt von der Erkenntnis, dass fast alles im Fernsehen manipuliert ist. Die Existenz einer Weinbruderschaft wurde bei dieser Gelegenheit auch noch ergründet. Wir werden kontakten und die Beziehung vertiefen. Unser Standquartier zeichnete sich durch große Freundlichkeit und die empfehlenswerte Küche aus. Als Glücksgriff erwies sich für alle Teilnehmer auf der Rückfahrt der Besuch beim Weingut F.K. Groebe in Biebesheim am Rhein. Dort testeten wir beim sehr engagierten Friedrich Groebe ganz tolle Weine aus Westhofens besten Lagen. Wir werden Herrn Groebe im kommenden Jahr nach Köln einladen.

November

Eine gute Tradition setzte unser WB Alfons Kollmann fort, indem er Weine seiner Heimatregion, das Gebiet um Cochem an der Mosel, würdig als sehr edle Tropfen präsentierte. Alle Weine hatten ihren persönlichen Charakter und wir konnten nur einen Knüller nach dem anderen verkosten. Das zeigt doch , dass die Mosel mit Recht einen der vorderen Plätze in der Weinlandschaft innehat. Die bekömmlichen Weine fanden allergrößte Zustimmung. Besonders zu erwähnen war die Erfahrung, dass wir einen Wein vom Calmont tranken, dem steilsten Weinberg Europas .Wir danken an dieser Stelle dem Weinbruder und wünschen ihm auch für die Zukunft weiterhin alles Gute,

November

Nach viel zu langen Jahren wurde endlich mal Jacques Weindepot in der Herler Burg, besucht. Herr Bormeister hatte uns vor 2 Jahren einen Wein verkauft, der bei der Weltwein-Probe den 3. Platz erreichte. Dafür haben wir ihm und seinem Team eine Urkunde mit rund 15 Weinbrüdern überreicht und wurden sehr fürstlich empfangen. Die angestellten Weine waren erfreulich, die gesamte Betreuung,vorzüglich. Herzlichen Dank an den “Nachbarn “für die gute Einkaufspolitik von Jacques Weindepots und für die sehr positive und engagierte Kundenbetreuung. Warten wir das Ergebnis des neuen, diesmal gesponserten Weins von Herrn Bormeister bei der kommenden Probe ab.

November

Trotz Terminverschiebung war der Besuch unseres Marketing-Preisträgers Wolfgang Hehl vorn Deutzerhof In Mayschoß einer der Höhepunkte des Jahres. Die Weine zeichneten sich durch sehr hohe Qualitäten aus, die Probenfolge war sehr umfangreich. Der Vortrag und die Information waren sehr ehrlich und tiefgängig. Alles in allem eine Sonderleistung, die durch den offenen Vortrag und die lnformationsbandbreite für alle Teilnehmer ein großes Erlebnis war. Als außergewöhnliche Premiere erlebten wir den ersten Frühburgunder als Fassweinprobe, die es schwer hatte, in der hochkarätigen Probenfolge schon jetzt einen guten Platz zu finden. Der Wein soll später nachverkostet werden. Ein toller Abend, lieber Wolfgang. Herzlichen Dank!!!

Dezember

Die Weine aus dem Lanquedoc in Südwestfrankrelch wurden uns vom 2. Kellermeister Dr. Dieter Ockelmann, in üblicher Feinstarbeit bestens vorgestellt. Das periphere Informationsnetz war auch wieder ausgezeichnet. Dadurch wurde unsere Wissensbasis vergrößert, Die Weine waren durchwegs von gekonnter Qualität und brachten uns neue Erkenntnisse hinsichtlich der weinmacherischen Spielräume + Kreativität in einer weiterhin aufstrebenden Region Frankreichs. Dieter haste gut gemacht, herzlichen Dank.

Dezember

Nikolaus-Esssen in Jan‘s Restaurant war vom Keilermeister wieder sehr gut organisiert worden. Die Gestaltung des Menüs war ausgewogen mit passenden Weinen und in angenehmen Atmosphäre. Der Zufriedenheitsgrad der Teilnehmer war hoch, auch wenn die Portionen recht übersichtlich blieben. Alles in allem eine schöne runde Sache, die mit einer tollen doppelten Geburtstagsparty ganz hervorragend und harmonisch endete.

Dezember

Cabernet-Sauvignon in Edelversion wieder im DORINT-Kongress-Hotel. Diesmal war die Qualität der Weine im Vordergrund, denn die Kriterien für das GUINNESS-Rekord-Buch war durch die Menge der Vorveranstaltung 1998 erreicht worden. Allerdings rundeten wir unseren Erfahrungsschatz um die zusätzlichen Nationen: Peru, Türkei und Zimbabwe ab. Damit haben wir dann aus allen, bisher bekannten, Staaten der Welt Cabernet-Sauvignon kennenlernen können. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer dem Ergebnis. ALTE BEKANNTE WIE SANTA RITA, MOUNTAIN RANCH, BERINGER, FLOR DE MAIG TAUCHTEN IN DER HITLISTE WIEDER GANZ VORNE AU, NEWCOMER PRÄSENTIERTEN SICH SEHR GUT IM WEIHNACMTLICH FESTLICHEN SAAL DES DORINT-KONGRESS-HOTELS. Die Urkunden und Übersichten werden kurzfristig an die Importeure/Betriebe verschickt. An dieser Stolle möchten wir uns auch nochmals ganz ausdrücklich für die tolle Betreuung im DORINT-KONGRESS-HOTEL bedanken. Dieses Haus eignet sich in jeder Hinsicht für hochkarätige Wein-Events und wir können allen Empfängern im In- und Ausland für Präsentationen diese sehr engagierte Hotelgruppe empfehlen. Wir waren sehr zufrieden. MERCI AN OLAF OPFERS & TEAM !!

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